Teurer Knauser: Porsche 918 Spyder debütiert auf der IAA

Porsche 918 Spyder - eine zukunftsträchtiger Traumwagen für Rennstrecke und Alltag. (Foto: Porsche)

Auf der Frankfurter IAA feiert Porsches Technologieträger 918 Spyder sein Seriendebüt. Den Supersportler beschleunigen seine 887 PS (655 kW) in 2,8 Sekunden auf 100 km/h und in 7,9 Sekunden 200 km/h. Das Frappierende ist allerdings, dass er auch mithilfe seines Plug-In-Hybridantriebs einen Normverbrauch zwischen 3,0 und 3,3 l/100 km erreichen und sogar im Idealfall 30 km weit als Elektroauto rollen kann. Dann verbraucht er etwa 13,0 kWh für (naja) 100 km, die CO2-Emissionen lägen dann im Bereich von 70 bis 79 g pro Kilometer.

Der Porsche 918 Spyder ist ein teurer Traum für Rennstrecken und Alltagseinsatz. (Foto: Porsche)
Der Porsche 918 Spyder ist ein teurer Traum für Rennstrecken und Alltagseinsatz. (Foto: Porsche)

Jedenfalls ist der 918 Spyder ein Signal, wie auch in Zukunft die klassischen  Porsche-Eigenschaften sozialverträglich lebendig gehalten werden können.

Mit 1640 kg geriet die Karosseriestruktur relativ leicht. Sie wird aus kohlefaserverstärktem Kunststoff gebacken und soll extrem verwindungssteif sein. Front- und Heckpartie bilden eigene Elemente und verformen sich bei einem Crash energieverzehrend. Auch am Konto des Eigentümers zehrt der Porsche 918 Spyder nachhaltig: ab 768 026 Euro werden fällig.  Aber dafür kann er ja beim Tanken sparen.

Über Bernd Buchhagen 54 Artikel
Bernd Buchhagen arbeitet seit 1984 als Motorjournalist, Manager und Kommunikationsberater.
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