Rückblick auf den Genfer Salon: Alcantara in vielen Neuheiten

Vom Lamborghini Veneno sollen nur drei Exemplare gebaut werden. Foto: Alcantara.

Eine große Zahl an teilweise spektakulären Neuheiten bewunderten bis heute die Besucher der wichtigsten jährlichen Automobilmesse in Europa, dem Genfer Automobilsalon. Viele Traumfahrzeuge sind ab Werk mit Alcantara veredelt, aber auch erschwingliche Mobile zeigen das italienische Produkt. Bei einem Messerundgang war das Material nicht nur in Großserienfahrzeugen wie dem aktuellen Volkswagen Golf zu entdecken, sondern auch  an den exklusivsten Automobiljuwelen wie dem Lamborghini Veneno oder dem McLaren P1. Hintergrund für die Verwendung von Alcantara bei so vielen und unterschiedlichen Autos sind die ausgezeichneten Eigenschaften.

Der neue Golf GTI hat klassisch gemusterte Stoffbezüge auf den Sitzen, och die Seitenwangen sind mit Alcantara veredelt. Foto: Alcantara.
Der neue Golf GTI hat klassisch gemusterte Stoffbezüge auf den Sitzen, doch die Seitenwangen sind mit Alcantara veredelt. Foto: Alcantara.

Als Bezugsmaterial von Lenkrädern und Sitzen überzeugt Alcantara durch Griffigkeit, Atmungsaktivität und einfache Pflegemöglichkeit. Zudem gibt es keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Farbgebung, die in jedem gewünschten Ton erfolgen kann. Darüber hinaus kann das Material gelocht und geprägt werden, es lässt sich mit farblich kontrastierenden Ziernähten versehen und einfach verarbeiten.

Wird Alcantara am Dachhimmel, den Dachsäulen, als Armaturenbrettbezug oder an den Türtafeln verwendet, spielt das Material seine Stärken nicht nur bei der angenehmen Haptik aus. Besonders bei der Verkleidung des Himmels überzeugt das niedrige spezifische Gewicht. Hier sorgt die Verwendung von Alcantara für einen niedrigen Fahrzeugschwerpunkt und damit eine verbesserte Fahrdynamik.

Als Beispiele für den Einsatz von Alcantara waren in Genf die Abarth-Modelle „695 Fuoriserie“ zu entdecken Bei den Ausführungen „Scorpio“, „Record“ und „Hype“ sorgt das Material für eine besondere Individualisierung. So kontrastiert das graue Alcantara des Abarth 695 Scorpio besonders ästhetisch mit dem dunkelgrauen Leder der Sitzbezüge. Beim Abarth 695 Record wurde perforiertes rotes Alcantara mit dunkelgrauem Alcantara und Leder vereint. Rote Kontrastnähte betonen hier das Besondere. Beim Abarth 695 Hype sind die Sitze in olivgrünem Alcantara bezogen, das mit schwarzen Lederdetails und gelben Ziernähten kontrastiert.

In den Modellen Abarth 695 Fuoriserie werden Sitzbezüge aus Alcantara in verschiedenen Kombinationen eingesetzt. Foto: Alcantara.
In den Modellen Abarth 695 Fuoriserie werden Sitzbezüge aus Alcantara in verschiedenen Kombinationen eingesetzt. Foto: Alcantara.

Noch einmal wesentlich exklusiver ist der Lamborghini Veneno, der in nur drei Exemplaren gebaut werden soll. Mit einem Gesamtgewicht von nur 1450 Kilogramm soll er der leichteste Wagen im Angebot des Herstellers sein.

Vom Lamborghini Veneno sollen nur drei Exemplare gebaut werden. Foto: Alcantara.
Vom Lamborghini Veneno sollen nur drei Exemplare gebaut werden. Foto: Alcantara.

Dabei hilft neben dem reichlich applizierten Carbon vor allem Alcantara als leichter Bezugsstoff der Sitze, des Armaturenbretts, der Mittelkonsole und der Dachsäulen. Alcantara-Einsätze am Lenkrad sorgen für Griffigkeit an den richtigen Stellen.

Alcantara im Lamborghini Veneno Innenraum. Foto: Alcantara.
Alcantara im Lamborghini Veneno Innenraum. Foto: Alcantara.

Auch beim über 900 PS starken McLaren P1 wird Alcantara und Carbon kombiniert. In dem britischen Supersportler sind die Sitze mit Kontrastnähten, das Lenkrad sowie Teile des Armaturenträgers und der Türpaneele mit Alcantara bezogen. Neben der Ästhetik und Leichtigkeit von Alcantara passt auch gut zum Hybrid-Sportler P1, dass das Material CO2-neutral hergestellt wird. Hohe Leistung und Nachhaltigkeit ist kein Widerspruch.

Über 900 PS im neuen McLaren P1. Foto: Alcantara.
Über 900 PS im neuen McLaren P1. Foto: Alcantara.

Weitere Neuheiten in Genf, die mit Alcantara ausgerüstet sind: Neben dem bereits erwähnten Volkswagen Golf 7 als GTI ein vielbeachtetes italienisches Spitzenprodukt, der LaFerrari.

Laferrari, die Neuheit des italienischen Edelanbieters. Foto: Alcantara.
LaFerrari, die Neuheit des italienischen Edelanbieters. Foto: Alcantara.

Bei Maserati waren es die Modelle Granturismo und der Quattroporte. Alfa Romeo zeigte den MiTo SBK Limited Edition, auf dessen Sitzlehnen das Firmenlogo ins Alcantara geprägt ist.

Nissan Juke Nismo. Foto: Alcantara.
Nissan Juke Nismo. Foto: Alcantara.

Nissan präsentierte den 370 Z mit Alcantara-Lenkrad und den Juke Nismo mit grauen Sitzbezügen samt roten Kontrastnähten. Auch hier ist das Lenkrad durch Alcantara besonders griffig.

Im neuen Porsche 911 GT3 findet sich reichlich Alcantara. Foto: Alcantara.
Im neuen Porsche 911 GT3 findet sich reichlich Alcantara. Foto: Alcantara.

Weitere Beispiele für den stillen Auftritt des italienischen Zulieferers lieferten neben Audi und Lexus die Firmen BMW und Porsche. Reichlich verwendet wird das italienische Material beim neuen Porsche GT3: bei Sitzlehnen und –flächen, Türtafeln, Mittelarmlehne, Armaturentafel und Lenkrad.

Sitzbezugsbahnen und Türverkleidungen beim BMW Z4M: schöne Farbkombination.
Sitzbezugsbahnen und Türverkleidungen beim BMW Z4M: schöne Farbkombination.

Bei BMW war der überarbeitete Z4 Roadster in der M-Version zu sehen. Farblich auf die Außenlackierung abgestimmte Alcantara-Einlagen in den Türverkleidungen sowie graue Sitzmittelbahnen mit weiß-orangen Streifen sorgten hier für ein besonders stimmiges Erscheinungsbild mit bester Funktionalität.

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