Panamericana und Transkontinentale – ohne einen Tropfen Benzin

Rainer Zietlow Ergas Marathontour
Am westlichsten Punkt Europas ist Rainer Zietlow am 05.10.2009 zu seiner zweiteiligen Erdgas-Marathontour aufgebrochen. Zusammen mit seinen Begleitern wird er zuerst vom Atlantik zum Pazifik und anschließend von Feuerland nach Alaska fahren. (Foto: obs/EcoFuel-Eurasia)

Am westlichsten Punkt Europas ist Rainer Zietlow gestern zu seiner zweiteiligen Erdgas-Marathontour aufgebrochen. Zusammen mit seinen Begleitern wird er zuerst vom Atlantik zum Pazifik und anschließend von Feuerland nach Alaska fahren. Die insgesamt 40.000 Kilometer führen Zietlow und sein Team im neuen VW Caddy Maxi EcoFuel über die beiden längsten Straßen der Welt – Russlands „Transkontinentale“ und die „Panamericana“. Beide Strassen wurden noch nie komplett mit Erdgas befahren.

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Am westlichsten Punkt Europas ist Rainer Zietlow am 05.10.2009 zu seiner zweiteiligen Erdgas-Marathontour aufgebrochen. Zusammen mit seinen Begleitern wird er zuerst vom Atlantik zum Pazifik und anschließend von Feuerland nach Alaska fahren. (Foto: obs/EcoFuel-Eurasia)

Der VW Caddy Maxi EcoFuel ist der neue „Erdgas Reichweiten-Weltmeister“ und das ideale Auto für solch ein Vorhaben. Kein anderes Serienfahrzeug kommt im reinen Erdgasbetrieb 600 Kilometer weit. Rainer Zietlow kann somit ein Großteil der Strecke in Russland und den südamerikanischen Kontinent komplett von einer Erdgastankstelle zur nächsten durchqueren. Auch in den USA reicht die Reichweite des Caddys aus, um das Land von Küste zu Küste ohne Benzin zu durchfahren. Lediglich für Mittelamerika und Sibirien sind in Zietlows Volkswagen Zusatztanks eingebaut worden. Der Erdgas-Caddy ist außerdem umweltfreundlich unterwegs: Im Verhältnis zu einem vergleichbaren Benzinmotor werden auf beiden Touren über zwei Tonnen an CO2-Emissionen eingespart.

Die erste Marathontour, die „EcoFuel-Eurasia“, verläuft quer durch den eurasischen Kontinent und beginnt am 5. Oktober 2009 in Lissabon. Sie führt über Moskau nach Seoul und Tokio, wo sie am 3. November 2009 endet. Am 13. Oktober wird die größte Erdgasmesse Russlands, die GASSUF 2009, in Moskau besucht. Am 27. Oktober stellt Rainer Zietlow sein Fahrzeug auf der Erdgasmesse ANGVA 2009 in Südkorea aus. Der überwiegende Teil der Route verläuft auf der „Transkontinentalen“ von Moskau nach Wladiwostok, die mit über 10.000 Kilometern längste Straße Russlands. Die letzte Erdgastankstelle befindet sich kurz vorm Balkailsee. „Danach werden alle Erdgastanks von Nöten sein, um Wladiwostok nur mit Erdgas zu erreichen“, sagt Rainer Zietlow.

Der zweite Teil der Marathontour, die „EcoFuel-TransAmerica“, führt entlang der legendären „Panamericana“. Die mit 25.000 Kilometern längste und berühmteste Straße der Welt durchquert den amerikanischen Doppel-Kontinent. Der Startschuss fällt am 2. Januar 2010 in Rio Grande/Argentinien an der südlichsten Erdgastankstelle der Welt. Die Zielflagge wollen Zietlow und sein Team am 2. April 2010 in Barrow/Alaska an der nördlichsten Erdgastankstelle der Welt sehen.

Der Mannheimer Rainer Zietlow hat bereits mit einem Volkswagen Touareg einen Höhenrekord aufgestellt und in einem Erdgasauto den Globus umrundet, wofür er jeweils einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde erhielt. Anfang dieses Jahres steuerte Zietlow alle 800 Erdgastankstellen Deutschlands mit dem neuen VW Passat TSI EcoFuel an.

Rainer Zietlow wird, wie bei seinen vorherigen Projekten auch, für jeden gefahrenen Kilometer 10 Cent an zwei SOS-Kinderdörfer spenden. Die Spenden werden er und sein Team in Wladiwostok und Bogota übergeben. Beide Marathonfahrten werden unterstützt von Partnern aus der Zuliefer- und Erdgasindustrie.

Im Internet kann man den Erdgas-Langstreckenprofi Rund um die Uhr verfolgen. Während der ersten Tour unter der Webseite: www.ecofuel-eurasia.com und während der zweiten Tour unter: www.ecofuel-transamerica.com. Zietlow und sein Team berichten dort täglich mit Texten, Bildern und Kurzvideos über ihre Erlebnisse. Durch den virtuellen Globus von „Google Earth“ kann die Reiseroute quasi „live“ verfolgt werden.

2 Kommentare zu Panamericana und Transkontinentale – ohne einen Tropfen Benzin

  1. Ich finde das ja gut, dass es Erdgasautos gibt, die eine derartig Reichweite haben, aber ich frage mich, wozu so eine Aktion gut ist. Reine Werbung?

  2. Es hat eine gewisse Tradition, dass man Rekorde (und seien sie noch so unsinnig und konstruiert) nutzt, um Aufmerksamkeit für Produkte zu bekommen. Da aber alles irgendwie schon mal da war, wird es immer schwieriger, mit solchen Touren die gewünschte breite Aufmerksamkeit zu erreichen. Es ist also eine Mischung aus viel Öffentlichkeitsarbeit und ein wenig Testerfahrung.

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