Viel Raum im Kia Venga

Auf der IAA 2009 feiert der Kia Venga seine Weltpremiere. Der neue B-Segment-MPV bietet viel Raum in einem spannenden, auffälligen Design. Der in Europa entwickelte Venga wird ausschließlich auf dem europäischen Markt angeboten, die Einführung in Deutschland ist für Anfang 2010 vorgesehen.

Das neue Serienmodell ist eng an die Studie Kia No.3 angelehnt, die im März dieses Jahres auf dem Genfer Automobilsalon ihr Weltdebüt gab. Für den Kia Venga wurden sämtliche Karosseriebleche übernommen und nur aus produktionstechnischen Gründen kleine Änderungen gemacht. Etwas konventioneller gestaltet sind die Frontscheibe und das Dach.

(Foto: Kia)
Viel Platz auf 4,07 Metern, der neue Kia Venga (Foto: Kia)
(Foto: Kia)
Stadtflitzer mit Ladevolumen (Foto: Kia)

„B-Segment-MPVs sind üblicherweise Fahrzeuge, die aus praktischen Erwägungen gekauft werden. Funktionalität und Alltagstauglichkeit stehen hier im Vordergrund”, sagt Kia-Chefdesigner Peter Schreyer. „Der Kia Venga wird das ändern. Wir haben ein Fahrzeug entwickelt, das alle praktischen Voraussetzungen erfüllt, auf die europäische Kunden Wert legen. Zugleich haben wir ein begehrenswertes Auto kreiert, das man mit Freude fährt. Der Venga setzt neue Standards für diese Klasse und wird das Kundeninteresse an B-Segment-MPVs verstärken.“

Vom kastenförmigen „Mini-Van“-Profil, das normalerweise mit B-Segment-MPVs verbunden wird, ist der Kia Venga weit entfernt. Seine geschmeidigen Linien geben ihm ein elegantes, attraktives Design – und zugleich eine für diese Klasse sehr hohe Aerodynamik (cW-Wert 0,31), die neben dem Kraftstoffverbrauch und den Emissionen auch die Windgeräusche reduziert.

Kia will an cee’d-Erfolg anknüpfen, Trend-Wende im B-Segment erwartet

„Der Venga ist für uns ein sehr spannendes neues Modell, das an den Erfolg des Kia cee’d anknüpfen und den Wandel in der Wahrnehmung unserer Marke vorantreiben wird“, sagt Benny Oeyen, Direktor Marketing und Produktplanung von Kia Motors Europe.

„Der B-Segment-MPV ist noch ein relativ junges Fahrzeugkonzept. Die Nachfrage nach diesem Fahrzeugtyp ist in den vergangenen zwei Jahren zwar gesunken, aber wir sind überzeugt, dass dieser Trend sich umkehren wird. Zum einen, weil die wirtschaftliche Situation die Kunden zum Kauf kleinerer Fahrzeuge bewegen wird. Zum anderen werden neue Modelle von mehreren Herstellern das Interesse an diesem Segment verstärken. Mit dem neuen Venga ist Kia gut positioniert, um einen hohen Absatz und Marktanteil in dieser Fahrzeugklasse zu erreichen“, so Oeyen.

Der Name des neuen Familienautos von Kia ist aus dem Spanischen abgeleitet. Er bedeutet soviel wie „Komm!“ oder „Los!“ und vermittelt mit seinem frischen Klang ein modernes Flair, das zu einem aktiven, großstädtischen Lebensstil passt.

Großzügiger Innenraum, wahlweise mit Panoramadach

Das 4,07 lange Modell weist einen für diese Klasse ungewöhnlich langen Radstand von 2,62 Meter auf, der einen großzügigen Innenraum ermöglicht. Hinzu kommen eine Dachhöhe von 1,60 Meter und die platzsparende Anordnung der Komponenten. Das Resultat ist ein Raumangebot, mit dem der Kia Venga im MPV-Bereich neue Maßstäbe setzt: Er bietet auf einer B-Segment-Plattform soviel Platz, wie sonst nur in C-Segment-Modellen zu finden ist.

(Foto: Kia)
Gefälliges Design auch im Innenraum (Foto: Kia)

„Bei der Entwicklung des Designs stand von Anfang an fest: Der Venga muss ein Auto werden, bei dem die Kunden auf ihrer Wunschliste viele Kreuzchen machen“, sagt Peter Schreyer. „Ein geräumiges und flexibles Interieur ist ein Muss für viele Autokäufer. Der Venga erfüllt diese Anforderungen und verkörpert zugleich die neue, markante Designsprache von Kia. Damit beweist er, dass Stil und praktischer Nutzwert zu vereinen sind.“

Je nach Ausführung ist der neue Kia-MPV auch mit einem zweiteiligen Panoramaglasdach (vorn elektrisches Glasschiebedach) verfügbar. Es erstreckt sich fast über die gesamte Dachlänge und sorgt für eine helle, freundliche Atmosphäre, die das Interieur noch geräumiger wirken lässt.

Großzügig sind auch die Dimensionen des Gepäckraums: Befinden sich die Sitze in Normalposition, fasst er 440 Liter. Hinzu kommt ein Staufach im Gepäckraumboden mit zwei Ebenen, das das Gesamtvolumen auf 570 Liter vergrößert. Die Rückbank ist im Verhältnis 60/40 geteilt und lässt sich so einklappen, dass eine ebene Ladefläche entsteht. Der so erweiterte Gepäckraum fasst bis zu 1.253 Liter.

Moderne Motoren und Start-Stopp-System, CO2-Emission ab 117 g/km

Der Kia Venga wird je nach Land mit bis zu vier Motoren angeboten. Die zwei Benziner (1.4 CVVT und 1.6 CVVT) und zwei Diesel (1.4 CRDi und 1.6 CRDi) mobilisieren eine Leistung von 75 PS bis 128 PS. Alle Motoren sind mit dem kraftstoffsparenden Start-Stopp-System ISG erhältlich und entsprechen der Abgasnorm Euro 5. Die Dieselversionen sind standardmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet (75-PS-Version: Fünfgang), die Benziner mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe. Für den 1,6-Liter-Benziner wird optional eine Vierstufen-Automatik angeboten.

Kia geht davon aus, dass die Dieselversionen besonders gefragt sein werden. Für den Kia Venga stehen die neuen Common-Rail-Motoren aus der „U2“-Baureihe zur Verfügung, die im Kia-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim konzipiert wurden und im europäischen Kia-Werk in Zilina (Slowakei) produziert werden. Während der neue 1.6 CRDi bereits in der Facelift-Version des cee’d zum Einsatz kommt, gibt der 1,4-Liter-Motor im neuen Kia-MPV sein Debüt. Der 90 PS starke Venga 1.4 CRDi mit Start-Stopp-System verbraucht durchschnittlich 4,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer und hat eine CO2-Emission von 117 Gramm pro Kilometer.

Sicherheit auf 5-Sterne-Niveau und 7-Jahres-Garantie

Der Kia Venga ist mit modernster Sicherheitstechnologie ausgerüstet. Dazu gehören die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) mit Traktionskontrolle (TCS) und Bremsassistent (BAS) ebenso wie das ABS-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Scheibenbremsen vorn und hinten. Das hohe Niveau an passiver Sicherheit gewährleisten neben der stabil konstruierten Karosserie effiziente Rückhaltesysteme, darunter sechs Airbags (Front- und Seitenairbags vorn, Kopfairbags vorn und hinten), aktive Kopfstützen und Gurtstraffer für Fahrer und Beifahrer sowie Isofix-Kindersitzbefestigungen an den beiden äußeren Rücksitzen.

Kia rechnet damit, dass der Venga als viertes Kia-Modell in Folge den europäischen Sicherheitstest Euro NCAP mit der Höchstwertung „5 Sterne“ absolvieren wird – und damit unter Beweis stellt, dass er zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse gehört.

Wie für den Kompaktwagen cee’d gewährt Kia auch für den neuen Venga eine umfassende 7-Jahres-Garantie: Fünf Jahre (oder 150.000 km) auf das gesamte Fahrzeug, sieben Jahre (oder 150.000 km) auf dem Antriebsstrang. Hinzu kommen zehn Jahre Garantie gegen Durchrostung.

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