Safetycheck geht auch 2009 wieder an den Start

Im Beisein von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat DEKRA auf der Messe Auto Mobil International (AMI) den Startschuss für den SafetyCheck 2009 gegeben. Auch in diesem Jahr laden die Sachverständigen alle jungen Erwachsenen zu einem kostenlosen Sicherheitscheck ihrer Fahrzeuge ein. DEKRA, die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) richten die Aktion vom 11. Mai bis 27. Juni 2009 bundesweit an allen DEKRA Niederlassungen aus. Ziel der groß angelegten Sicherheitsaktion ist es, das nach wie vor hohe Unfallrisiko der jungen Autofahrer zu senken. Schirmherr der Initiative ist wie in den Jahren zuvor Bundesverkehrsminister Wolfgang Tie-fensee.

Das Unfallrisiko der 18- bis 24-Jährigen ist noch immer mehr als doppelt so hoch wie bei der Bevölkerung insgesamt. Neben fehlender Fahrpraxis und geringem Sicherheitsbewusstsein spielen hier auch technische Mängel eine wesentliche Rolle. Junge Fahrer sind häufig in älteren Autos unterwegs, die durch eine extrem hohe Mängelquote und ein überdurchschnittliches Unfallrisiko auffallen. Die Sachverständigen von DEKRA fordern die jungen Fahrerinnen und Fahrer auf, am SafetyCheck teilzunehmen, damit sie nicht von versteckten Risiken ausgebremst werden. Als zusätzlichen Anreiz verlosen die Veranstalter unter den Teil-nehmern zahlreiche andere attraktive Preise.

Wie schon im Vorjahr hat der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, die Schirmherrschaft für den bundesweiten SafetyCheck von DEKRA, DVW und DVR übernommen. „Leider sterben immer noch zu viele junge Menschen im Straßenverkehr. Deshalb begrüße ich diese sinnvolle  Sicherheitsinitiative, mit der DEKRA die junge Generation über die Gefahren am Steuer aufklärt“, so der Bundesverkehrsminister.

Beim SafetyCheck nehmen die Sachverständigen Fahrwerk, Räder und Reifen unter die Lupe, untersuchen die Bremsen und prüfen Lenkung, Licht und Sicht, checken Motor, Abgasanlage und Sicherheitsgurte. Die Teilnehmer können dem Ingenieur dabei über die Schulter schauen und mit eigenen Augen sehen, wie es um die Sicherheit ihrer Fahrzeuge bestellt ist. Um die Prüfplaketten am Fahrzeug brauchen sie sich allerdings keine Sorgen zu machen. Darauf hat der Check keinen Einfluss.

Wie wichtig ein zusätzlicher Sicherheitscheck an Fahrzeugen junger Fahrer ist, zeigen die Ergebnisse der Aktion SafetyCheck des Jahres 2008. 74 Prozent der Teilnehmer fuhren einen Pkw, der acht Jahre oder älter war. An fast neun von zehn dieser Fahrzeuge stellten die Ingenieure Mängel fest.. Zum großen Teil waren sicherheitsrelevante Bauteile wie die Bremsanlage, Fahrwerk und Reifen betroffen. Im Schnitt fanden die Sachverständigen an jedem geprüften Fahrzeug mehr als drei Mängel. Auch in punkto moderner Sicherheitstechnik sind die jungen Fahrer im Nachteil: Nur knapp die Hälfte der Fahrzeuge (46 Prozent) verfügte über Fahrerairbag, Anti-Blockier-System oder den Schleuderschutz ESP. Weitere Infos unter: www.safetycheck2009.de.

Höchstes Unfallrisiko bei 18- bis 24-Jährigen

Die 18- bis 24-Jährigen sind nach wie vor die Altersgruppe mit dem höchsten Unfall- und Todesrisiko im Straßenverkehr. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes verunglückten im Jahr 2007 insgesamt 87.109 (Vorjahr: 84.303) junge Männer und Frauen bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen. 971 (Vorjahr: 1.011) von ihnen kamen dabei ums Leben. Je 100.000 Einwohner dieser Altersgruppe verunglückten 1.279 junge Erwachsene im Straßenverkehr; das sind mehr als doppelt so viele als bei der Gesamtbevölkerung.

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