Lancia auf dem 79. Internationalen Autosalon Genf

lancialogoAttraktive Neuheiten in Design und Technologie bestimmen den diesjährigen Salonauftritt von Lancia in Genf. Der Messestand selbst präsentiert sich in edler Haute-Couture-Optik mit der Grundfarbe Schwarz und silberfarbenen Akzenten. Dazu ist das populäre, von den Filmfestivals in Cannes und Venedig inspirierte Lancia Café erneut als Relax- und Szenetreffpunkt in den Markenauftritt integriert.

Zu den Genf-Highlights 2009 der Marke gehören der Delta Executive als neues Topmodell der Baureihe sowie der Delta Hardblack, eine Studie mit lavaschwarzer Karosserie und schwarzer Innenausstattung in Alcantara Starlite. Als Antrieb dient in beiden Fällen der Motor, der in Genf seine Premiere hat: Der neue, 147 kW/200 PS starke Benzin-Direkteinspritzer 1.8 Di Turbojet mit Abgasstatus Euro 5 – kombiniert mit einem ebenfalls neu entwickelten 6-Gang-Automatikgetriebe. Mit einem Kraftstoffverbrauch von 7,8 l/100 km und einem CO 2 -Emissionswert von 185 g/km beweist diese Antriebskombination zudem eine hohe Effizienz.

Neu: Marken-Flaggschiff Delta Executive

Der neue Lancia Delta Executive zielt auf eine betont anspruchsvolle und komfortorientierte Käuferschicht. Für Langstreckenkomfort auf Business-Class-Niveau sorgen im Fond des Fahrzeugs zwei ergonomisch optimierte Einzelsitze und stattliche Beinfreiheit. Der im C-/D-Segment angesiedelte Delta Executive empfiehlt sich damit als stilvolle und zeitgeistgerechte Alternative zu den klassischen Prestigemodellen höherer Fahrzeugklassen.

Das Flaggschiff von Lanicia: Der Delta Executive (Foto: Lancia)

Das Flaggschiff von Lancia: Der Delta Executive (Foto: Lancia)

Die Ausstattung des Delta Executive umfasst außerdem Neuentwicklungen wie die elektronische Fahrwerksregelung „Reactive Suspension System“ mit variabler Dämpfung und die halbautomatische Einparkhilfe „Magic Parking“, die in Kürze auch für die übrigen Delta-Varianten als Sonderausstattung erhältlich ist.

Internationale Premiere: Ypsilon Versus

Nach seiner Vorstellung auf dem Pariser Autosalon 2008 – damals noch in Gestalt einer Studie –, präsentiert sich der Lancia Ypsilon Versus nun als Serienmodell. Der extravagante Kompaktwagen entstand aus einer Kooperation mit dem Versace-Label „Versus“, wird in einer limitierten Edition von tausend Einheiten gebaut und kommt im März in den Handel.

Lancia Ypsilon Versus (Foto: Lancia)

Gibts nur 1000 mal: Lancia Ypsilon Versus (Foto: Lancia)

Ein weiteres Lancia-Modell, das in Partnerschaft mit einer stilprägenden italienischen Marke entstand, ist der Musa „Poltrona Frau“ – in Genf präsentiert sich das Topmodell der Baureihe mit einem exklusiven Interieur in verschiedenen Rot- und Blautönen.

Neu: Ypsilon und Musa „Ecochic“ mit Autogas-Antrieb (LPG)

Wie die Markengefährten Ypsilon und Delta verbindet der Lancia Musa Emotionalität und Fahrvergnügen mit Wirtschaftlichkeit, Nutzwert und hoher Umweltfreundlichkeit. Er ist luxuriös, aber auch erschwinglich – geräumig, aber kompakt – dynamisch, aber zugleich hoch effizient in Kraftstoffverbrauch und Emissionsverhalten.

Diese „grüne“ Facette der Marke unterstreicht auf dem Genfer Autosalon 2009 das internationale Debüt der „Ecochic“-Ausführungen von Musa und Ypsilon. Als Antrieb dient jeweils ein 57 kW/77 PS starker 1,4-Liter-Bifuel-Motor, der mit flüssigem „Autogas“ (LPG) und mit Benzin gefahren werden kann. Beide Modelle sind ab März 2009 im Handel erhältlich.

Lancia als Filmpartner: „Engel und Dämonen“

In dem Kinofilm „Engel und Dämonen“ – die Verfilmung des Dan-Brown-Romans „Illuminati“ und damit die Fortsetzung des großen Kinoerfolgs „The Da Vinci Code – Sakrileg“ – ist Lancia mit den limitierten „Première Collection“-Editionen der Modelle Ypsilon, Musa und Delta vertreten – analog zum Filmtitel in einem stark kontrastierenden Outfit mit jeweils mit weißer Karosserie und schwarzem Dach. Beim Ypsilon kommt die Motorvariante 1.3 16v (77 kW/105 PS) zum Einsatz, beim Musa das 70 kW/95 PS starke 1.3 Multijet 16v-Triebwerk und beim Lancia Delta der 1.9 Multijet Twinturbo mit 140 kW/190 PS. Alle drei Modelle zählen innerhalb ihrer Klassen zu den Fahrzeugen mit dem günstigsten Verhältnis aus Leistung und CO2-Ausstoß.

In einem separaten Standbereich präsentiert Lancia neueste Technologien, die in den Modellen der Marke zum Einsatz kommen. Dazu zählen die elektronische Fahrwerksregelung „Reactive Suspension System“ mit variabler Dämpfung, das adaptive Bi-Xenon-Scheinwerfersystem „Adaptive Xenon Light“, das integrierte Navigationssystem „Instant Nav“, das neue 6-Gang-Automatikgetriebe „Selectronic“ sowie die neueste Entwicklungsstufe von Blue&Me ™. Dieses von Fiat, Magneti Marelli und Microsoft gemeinsam entwickelte Telematik system verbindet auf einer technischen Plattform Funktionen wie Freisprechtelefonie, Navigation und Musikentertainment sowie spezielle, in Zusammenarbeit mit Telecom Italia entwickelte Infotelematik-Dienstleistungen.

Der Delta mit neuem 1.8 Di Turbojet-Motor mit 200 PS und 6-Gang-Automatikgetriebe

Der Lancia Delta beantwortet die drei wichtigsten Bedürfnisse des Kunden von heute: Er bietet den Platz einer großen Limousine, kombiniert die Abmessungen eines Kompaktwagens und die Leistung einer Sportlimousine. Gleichzeitig wartet er mit umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Emissions- und Verbrauchswerten auf und liefert die Features und Inhalte eines Spitzenmodells zu einem erreichbaren Preis. In diesen Kontext fügt sich auch das neueste Triebwerk nahtlos ein: der leistungsfähige 1.8 Di Turbojet-Motor mit 200 PS (Euro 5) und Benzin-Direkteinspritzung. In Kombination mit dem serienmäßigen 6-Gang-Automatikgetriebe erfüllt dieser Motor auch hohe Erwartungen an Antriebskomfort. Außerdem unterstreichen seine niedrigen Emissions- und Verbrauchswerte das ernsthafte Engagement von Lancia Automobiles Engagement im Bereich des Umweltschutzes.

Der neue, von „FPT – Fiat Powertrain Technologies“ gefertigte Motor bietet eine Höchstleistung von 200 PS (147 kW) bei 5000 U/Min. und ein maximales Drehmoment von 320 Nm (32,6 kgm) bei 2000 U/Min. Kombiniert mit dem modernen 6-Gang-Automatikgetriebe bietet der neue 1.8 Di Turbojet ein souveränes und komfortables Fahrgefühl, das die Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und ein Beschleunigungswert von 7,4 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h unterstreichen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO 2 -Emissionen betragen hingegen lediglich 7,8 l/100km im kombinierten Zyklus bzw. 185 g/km CO 2 . Der neue Motor erfüllt damit die strengen Anforderungen der Euro 5-Richtlinie.

Möglich macht diese Werte ein völlig neues Triebwerk mit Benzin-Direkteinspritzung, Turboaufladung und doppelter Nockenwellenverstellung auf der Ein- und Auslassseite. Die Kombination dieser Technologien machte es möglich, den Kraftstoffverbrauch im Verhältnis zur Leistungsausbeute zu senken. Der Turbolader gewährleistet, speziell in Verbindung mit der doppelten Nockenwellenverstellung, einen sehr angenehmen Drehmomentverlauf und damit eine souveräne Durchzugskraft.

Besonderes Augenmerk verdient die Kombination mit dem neuen 6-Gang-Automatikgetriebe, das die Elastizität und das Ansprechverhalten des Triebwerks zusätzlich unterstreicht. Damit empfiehlt sich der Lancia Delta 1.8 Di Turbojet sowohl dem entspannten, komfortorientierten Fahrer als auch dem sportlich ambitionierten Piloten. Neben der Auslegung auf die Verringerung des Kraftstoffverbrauchs, besticht das Getriebe vor allem durch seine besonders kompakten Abmessungen und sein geringes Gewicht. Darüber hinaus konnten die Getriebeentwickler die innere Reibung durch die Verwendung eines reibungsarmen Öls spürbar reduzieren und damit den Wirkungsgrad des Getriebes weiter optimieren. Dank einer ausgeklügelten Betriebssoftware erkennt die Getriebesteuerung unterschiedliche Straßenbedingungen und Fahrstile und passt die Getriebecharakteristik umgehend an. Zusätzlich kann der Fahrer die drei Fahrprogramme „Winter“, „Norm“, „Sport“ manuell vorwählen. Und schließlich steht dem Fahrer auch der manuelle Betrieb (TIP) zur Verfügung, in dem er die Gänge über Tasten am Lenkrad einlegt, was den sportlichen Touch dieses Autos unterstreicht.

Delta Executive: neues Lancia-Flaggschiff

In Genf feiert mit dem Delta Executive das neue Lancia-Flaggschiff sein Debüt, das auch den Wünschen der anspruchvollsten Kunden gerecht werden soll. Dafür bietet er exklusive Rücksitze, deren Bequemlichkeit den Business-Sesseln eines Langstreckenfliegers nicht nachstehen sollen. Wie in allen Delta finden die Passagiere auch hier ein großzügiges Platzangebot vor, das größte in seinem Segment. Der Delta Executive stellt damit auch die ideale Lösung für anspruchsvolle und zeitgemäße Repräsentationszwecke dar.

Das in Genf präsentierte Exponat verfügt über den neuen, leistungsfähigen 1.8 Di Turbojet-Motor mit 200 PS (Euro 5) und 6-Gang-Automatikgetriebe. Außen unterscheidet sich der Delta Executive durch seine zweifarbige Bi-Colore-Lackierung (Fahrzeugkörper in Bronzo Chiaro und Dach in glänzendem Schwarz „Eclissi“), durch die zweifarbigen Leichtmetallfelgen, das goldene „D“-Logo auf der A-Säule, den „Delta“-Schriftzug auf der Heckscheibe sowie durch dezente Modifikationen der Heck- und Frontschürzen. Im Fahrzeuginnenraum bietet der Lancia Delta Executive exklusive Sitze mit neuen Kopfstützen und ein Armaturenbrett, die beide mit beigefarbenem Leder „Pieno Fiore“ aus dem Hause Poltrona Frau® und speziellen schokoladenbraunen Nähten bezogen sind. Hinzu kommt das schwarz glänzende Armaturenbrett „Montblanc“ und die doppelte Deckenleuchte Fumè. Basierend auf dem Delta Platino verfügt die neue Version bereits serienmäßig über das „Reactive Suspension System“, Parksensoren, 6 Airbags, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, das Glasschiebedach „Granluce“, Instant Nav, „Absolute Handling System“, Nebelscheinwerfer mit „Cornering“-Funktion, die neue halbautomatische Einparkhilfe „Magic Parking“ sowie eine vordere Armlehne mit integriertem Kühlfach.

Absolute Handling System: das Fahrdynamikmanagement

Ein Höchstmaß an Fahrzeugkontrolle und aktiver Sicherheit gewährleistet das „Absolute Handling System“ (AHS), in dem sämtliche Fahrassistenzsysteme einschließlich der jüngsten Entwicklungsstufe des elektronischen Stabilitätsprogramms ESP und einer ABS-Bremsanlage mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) miteinander vernetzt und übergreifend koordiniert werden.

Neben ABS und ESP beinhaltet „Absolute Handling System“ einen „Hill Holder“ zur Unterstützung des Fahrers beim Anfahren an Steigungen, die Antischlupfregelung ASR mit Brems- und Motoreingriff und die Schleppmomentregelung MSR, die bei unvermitteltem Herunterschalten aus hohen Drehzahlen das Motordrehmoment erhöht und so Blockiertendenzen der Antriebsräder entgegenwirkt. Außerdem verknüpft AHS die Systeme „Drive Steering Torque“ (DST) und „Torque Transfer Control“ (TTC), wobei durch die zentrale Steuerung eine besonders sensible Regelcharakteristik bei eventuellen Korrektureingriffen in Lenkung beziehungsweise Drehmomentverteilung gegeben ist.

Die in das „Absolute Handling System“ integrierten Teilsysteme im Einzelnen:

  • TTC simuliert über Bremseingriffe die Wirkung eines Differenzials mit begrenztem Schlupf, verlagert in Kurven mit mangelnder Traktion zusätzliches Antriebsmoment vom inneren auf das äußere Antriebsrad und macht das Fahrzeug dadurch beherrschbarer und agiler.
  • DST umfasst und managt seinerseits drei Untersysteme:

- OCF (Oversteering Control Function) leitet automatisch stabilisierende Gegenlenkimpulse ein.

- MCF (µ-[sprich: mü]-Split-Controll-Function) unterstützt beim Bremsen auf Fahrbahnen mit unterschiedlicher Griffigkeit zwischen linker und rechter Fahrzeugseite den Bremsassistenten durch automatische Minimal-Lenkkorrekturen – und verkürzt damit den Anhalteweg.

- LTF (Linearization Torque Feedback) erhöht bei einer Querbeschleunigung von mehr als 0,6 g das Widerstandsmoment am Lenkrad und dadurch Rückmeldung, Dosierbarkeit und Fahrzeugkontrolle in schnell gefahrenen Kurven.

Auf Fahrbahnbelägen mit geringer Bodenhaftung, in schnell durchfahrenen Kurven oder bei einer möglichen Übersteuertendenz des Fahrzeugs erhöht das Zusammenspiel sämtlicher Assistenzsysteme die Handlingpräzision, Fahrsicherheit und den Fahrspaß entscheidend.

Reactive Suspension System: die aktive Stoßdämpferregelung

Die Fahrwerks-Grundkonstruktion des neuen Lancia Delta basiert auf radführenden McPherson-Federbeinen vorn und einer Torsionslenker-Hinterachse. Zu den technischen Highlights zählt das mit Magneti Marelli gemeinsam entwickelte elektronische Stoßdämpfersystem „Reactive Suspension System“ – eine Technologie, die bisher Vertretern oberer Fahrzeugsegmente vorbehalten waren und die der Fiat-Konzern als erster Automobilhersteller in der Kompaktklasse einsetzt.

Das „Reactive Suspension System“ erfasst über Sensoren den Straßenzustand und die Fahrbedingungen und passt die Dämpferrate kontinuierlich und in Echtzeit an. Eine elektronische Hochleistungssteuerung und elektromagnetische Stellventile mit extremer Reaktionsschnelligkeit gewährleisten nicht nur sportlich-agiles Handling, sondern auch zusätzliche aktive Sicherheitsreserven mit einer bis zu fünfprozentigen Verkürzung des Bremswegs. Gleichzeitig stellt das Regelprogramm mit einem so genannten „Sky hook“-Modus, der die Karosserie fast vollständig von Störimpulsen durch die Fahrbahn entkoppelt, jederzeit maximale Komfortreserven bereit.

Magic Parking: die halbautomatische Einparkhilfe

Die Parkplatzsuche stellt speziell in Innenstädten ein Problem dar. Hat man dann schließlich einen Parkplatz gefunden hat, kommt das Problem Einparken. Aus diesem Grund ist der Lancia Delta mit der innovativen Einparkhilfe „Magic Parking“ ausgestattet, die den Fahrer dabei unterstützt, zu erkennen, ob die Parklücke groß genug ist und ihm beim Einparken hilft. In der ersten Phase misst das System die Länge des freien Platzes und zeigt dem Fahrer dann an, ob dieser für das Auto ausreichend ist. Danach übernimmt das System während des Rückwärtsfahrens automatisch die Steuerung des Fahrzeugs, dem Fahrer bleibt die Aufgabe, per Gaspedal und Bremse die Geschwindigkeit zu regulieren.

Mit nur einem Manöver positioniert sich das Fahrzeug ordnungsgemäß in einem parallelen Parkplatz, wodurch das Einparken in dem zur Verfügung stehenden freien Parkplatz optimiert wird und die Anzahl der Manöver zum Ausrichten des Fahrzeugs seitens des Fahrers reduziert werden. Über die Pedale hat der Fahrer jederzeit die vollständige Kontrolle über diesen Vorgang. Darüber hinaus kann er das System über den Zugriff auf das Lenkrad, durch Herausnehmen des Rückwärtsgangs oder das Betätigen des entsprechenden Knopfs deaktivieren.

Kernstück des Systems ist ein auf der rechten und linken Seite des Fahrzeugs in den vorderen Stoßfänger integrierter Radarsensor, der die reflektierten Radarechos auffängt. Mit Hilfe dieses Sensors erstellt das System einen Plan der zwischen den geparkten Autos freien Fläche, „sieht“ die freien Parkplätze und weist auf eventuell vorhandene Hindernisse hin. Anhand der Informationen des Radsensors ist das System dabei in der Lage, die Länge der freien Plätze zu messen.

Ist der ermittelte Wert größer als 5,82 Meter (Fahrzeuglänge plus 130 Zentimeter) erhält der Fahrer die Information, dass ein für sein Auto geeigneter Parkplatz vorhanden ist. Über ein akustisches Signal und optisch auf dem Display wird angezeigt, ab welcher Position das automatische Einparkmanöver gestartet werden kann.

Nun muss der Fahrer nur noch den Rückwärtsgang einlegen. Über die elektronische Steuerung überprüft das System die Seitendynamik des Fahrzeugs und ermöglicht es so dem Fahrer, die Hände vom Lenkrad zu nehmen und das Fahrzeug ausschließlich mit Gas- und Bremspedal zu steuern. In dieser Phase beträgt die maximal zulässige Geschwindigkeit 7 km/h. Sobald der Fahrer die Hände wieder ans Lenkrad legt, wird das System unterbrochen.

Ypsilon Versus: internationale Premiere

Mit der Mode hat Lancia ein strategisches Element für die Positionierung der Marke ausgemacht. Das dies eine natürliche Verbindung ist, unterstreichen sowohl Fahrzeuge wie der Ypsilon Moda Milano, der Musa Poltrona Frau und jetzt der Ypsilon Versus als auch die Werbung, in denen ausgesprochene Ikonen der italienischen Modewelt wie Stefano Gabbana und Carla Bruni eine tragende Rolle übernommen haben. Es handelt sich ganz klar um zwei Realitäten des „Made in Italy“, die dieselben Werte, wie Kreativität und Innovation, vertreten. Kurz gesagt: die erfolgreichen Zutaten für den weltberühmten italienischen Stil.

Im Jahre 2008 als Concept-Car auf den Autosalons von Paris und Bologna präsentiert, feiert die Serieversion des Lancia Ypsilon Versus in Genf nun ihr Weltdebüt. In limitierter Edition von nur 1000 Exemplaren gefertigt (500 Fahrzeuge sind für den italienischen Markt bestimmt), kommt der Lancia Ypsilon Versus im März auf den Markt. Als Antriebe werden sowohl die Ottomotoren 1.2 8v (44 kW), 1.4 8v (57 kW) und 1.4 16v (70 kW) als auch der 1.3 Multijet-Turbodiesel mit 55 kW bzw. 66 kW dienen.

Das zentrale Element der Sonderserie ist die Zusammenarbeit zwischen Lancia und Versus. Sie ist die junge Marke innerhalb der Versace Gruppe und gilt als Synonym für Forschung, Innovation und Stil. Die Stärke dieser Marke liegt in der Liebe zu Details, dem Blick für Proportionen und die Verarbeitung hochwertiger Materialien.

Dem entsprechend wartet der Ypsilon Versus mit einigen besonderen ästhetischen Elemente auf. Im Außenbereich gehört dazu zweifellos die Lackierung in glänzendem „Bronzo Bronzino“, während Dach, Dachhimmel und Spiegel mit diesem Farbton in matt ausgeführt sind. Darüber hinaus stechen die 16-Zoll-Leichtmetallfelgen mit bronzefarbener Verchromung und das Logo „Versus“ auf der Heckklappe ins Auge. Hinzu kommen Kühlergrill, Türgriffe, Türleisten, die hintere Stoßstange und der Griff des Kofferraums in bronzefarben verchromter Ausführung. Die Linie setzt sich auch bei der Innenausstattung mit den speziellen Sitzen aus braunem Leder “Pieno Fiore”, auf denen die „Versus“-Prägung auf der Mittelbahn an die Accessoires der Modemarke erinnert. Große handwerkliche Sorgfalt wurde auch bei den Lederbezügen der Kopfstützen (mit Perleffekt) angewandt, die darüber hinaus mit dem Versus-Logo verziert sind. Noch eleganter und exklusiver wird der Look durch die Details der Instrumententafel, des Türschwellers und des Schalthebels, welche die bronzefarbene Verchromung der äußeren Stilelemente aufgreifen.

Ypsilon und Musa Ecochic: die neuen LPG-Modelle

Weitere Debüts in Genf: die Showcars der Modelle Lancia Musa und Ypsilon mit doppelter Kraftstoffversorgung (LPG und Benzin), die im März auf den Markt kommen.

Die neuen Varianten mit der Bezeichnung „Ecochic“ unterstreichen die kontinuierliche Ausrichtung der Lancia Automobiles S. p. A. auf konkrete Lösungen für Umweltthemen. Ergebnis sind z. B. Lösungen, die bereits jetzt für jeden erreichbar sind und flächendeckend verfügbar sind. So handelt es sich bei LPG um einen sauberen, wirtschaftlichen und weit verbreiteten Kraftstoff. „Beim Luxus handelt es sich um einen Luxus, den wir uns erlauben möchten“ – das ist die Philosophie von Ecochic Lancia.

Darüber hinaus ist „Ecochic“ eine lang erwartete Antwort auf eine immer akuteres Problem: Während der überwiegende Teil der aktuellen LPG-Autos über „Aftermarke“-Lösungen auf Gas umgestellt wurden, bietet Lancia nun eine selbst entwickelte und gefertigte Anlage an, die über das offizielle Lancia-Vertriebsnetz verkauft wird und die in die Neuwagengarantie von Lancia integriert ist.

Die in Zusammenarbeit mit FPT – Fiat Powertrain Technologies und der Firma Landi Renzo gefertigten Lancia-Ecochic-Modelle verfügen über einen speziellen 1.4 Bifuel-Motor mit 57 kW, der speziell für die Integration mit der LPG-Anlage hergestellt wird. Die Fahrzeuge werden von Lancia Automobiles zertifiziert und kommen somit in verschiedenen europäischen Ländern in den Genuss staatlicher Zuschüsse.

Technische Beschreibung

Der in die LPG-Modelle (von der Firma FPT – Fiat Powertrain Technologies entworfen und geliefert) eingebaute Motor läuft mit einem Ventiloberteil und den entsprechenden Ventilen und Ventilsitzen, deren Geometrien und Materialien für den LPG-Betrieb optimiert sind. Darüber hinaus verfügt der 1.4 Bifuel-Motor mit 77 PS über ein spezielles Ansaugsystem, in dem bereits die Verkabelung der LPG-Einspritzdüsen enthalten ist.

Die ringförmige LPG-Flasche befindet sich im Freiraum des Ersatzrads, damit sie dem Gepäck keinen Platz wegnimmt (serienmäßig mit Set zum Aufblasen ausgestattet). Der Tank der beiden „Ecochic“-Lancia-Modelle bietet ein Fassungsvermögen von 39 Litern (bei diesem Wert ist bereits die von der geltenden Gesetzgebung vorgesehene Grenze von 80% der Tankfüllung berücksichtigt).

Die mit LPG funktionierenden Fahrzeuge können aber auch mit Benzin gespeist werden. Das Umschalten von einem Kraftstoff zum anderen kann mittels eines speziellen Knopfes während der Fahrt durchgeführt werden. Wenn dem Fahrer das in der Flasche befindliche LPG ausgehen sollte, erfolgt die Umschaltung auf Benzin automatisch, wodurch ein flüssiges Fahren gewährleistet werden kann. Die Gesamtautonomie ist beachtlich: fast 1300 km beim Lancia Ypsilon „Ecochic“ (425 mit LPG + 854 mit Benzin) und fast 1200 km beim Lancia Musa „Ecochic“ (419 mit LPG + 758 mit Benzin).

Die Vorteile des LPG (Flüssiggas)

Ein Fahrzeug, das in Erstausstattung über eine LPG-Anlage verfügt, verfügt gegenüber einer nachträglichen Umrüstung über zahlreiche Vorteile: Für den Gebrauch der geeigneten Materialien und Bauteile sowie die Anwendung einer entsprechenden Technologie verbürgt sich in Fall der Ecochic-Modelle von Lancia die Lancia-Vertragsgarantie. Da Änderungen am Fahrgestell direkt im Werk vorgenommen werden, bleiben die werksseitigen Komfort- und Sicherheitsstandards unangetastet, was im Rahmen zahlreicher strenger Tests sichergestellt wurde. Erwähnung sollte auch finden, dass der Kauf eines mit LPG betriebenen Lancia-Fahrzeuge je nach Land staatliche gefördert wird. Dank ihrer reduzierten CO 2 -Emissionen wird zum Beispiel der Neukauf eines Ypsilon „Ecochic“ (119 g/km) oder auch eines Musa „Ecochic“ (120 g/km) mit dem maximalen Zuschuss von 2000 Euro unterstützt.

Bei LPG (Flüssiggas) handelt es sich um eine Kohlenwasserstoff-Verbindung, die bei der Raffinierung von Rohöl bzw. direkt mittels einfacher Verfahren aus Erdgas bzw. Erdöl gewonnen wird. Im Vergleich zu Benzin und Diesel erzeugt LPG deutlich geringere Schadstoffemissionen und keinerlei Ruß/PM10. Der gilt als eine der Hauptursachen für die Luftverschmutzung in den Städten. Ein weiterer Pluspunkt für den LPG-Betrieb ist die Tatsache, dass hierdurch weder die Betriebsbedingungen noch die Leistung des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Und schließlich: LPG ist sehr viel preisgünstiger als Benzin oder Diesel.

Die Première Collection für „Engel und Dämonen“

Die Verbindung zwischen Lancia und dem Kino ist stark und reicht bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Schließlich wurden in zahlreichen Filmen oftmals Fahrzeuge von Lancia direkt in das Drehbuch integriert. Auch die aktuelle Fahrzeugpalette war bereits in zahlreichen italienischen und ausländischen Produktionen vertreten. Und für den Delta, die neueste Baureihe des Produktportfolios, drehte Lancia eine Werbspot, der von vielen Cineasten eher als Kurzfilm eingestuft wurde – nicht zuletzt, weil an ihm Filmkünstler von Weltruf, wie der Schauspieler Richard Gere und Ennio Morricone, der die Filmmusik komponierte, mitgearbeitet haben. Jetzt hat Hollywood den Lancia Delta für den neuen Blockbuster der Columbia Sony Pictures „engagiert“: In „Engel & Dämonen“ schlüpft Oscar-Preisträger Tom Hanks erneut in die Rolle von Professor Langdon und gerät in eine von Starregisseur Ron Howard inszenierte Jagd durch die italienische Hauptstadt Rom. Als Verfilmung des Dan-Brown-Thrillers „Illuminati“ knüpft damit auch „Engel & Dämonen“ lose an die Verfilmung von „The Da Vinci Code – Sakrileg“ an.

Der „Auftritt“ des Lancia Delta in diesem Film ist völlig natürlich, verkörpert er doch die Synthese der Eigenschaften aller Lancia-Modelle: „Engel“ in Bezug auf die Emissionen – „Dämonen“ im Hinblick auf sein fahrdynamisches Potenzial. Entsprechenden dieser Parallelen verfügen die Editionsmodelle von Ypsilon, Musa und Delta über kraftvolle Triebwerke (Ypsilon und Musa: 1.3 Multijet mit 95 PS bzw. 105 PS, Delta: 1.9 TwinTurbo Multijet mit 190 PS), die sich aufgrund ihrer niedrigen C0 2 -Emissionen und ihrer hohen Leistung an der Spitze ihres Segments positionieren.

Um diese Dualität auch visuell hervorzuheben, präsentiert Lancia den Delta, den Musa und den Ypsilon mit einer neuen, in Pastelltönen und weiß gehaltenen, Karosserie mit glänzend schwarzem Dach. Auch die Innenausstattung ist schwarz. Die Bezüge des Ypsilon und des Musa bestehen aus der Hightech-Faser „Airtex“, jene des Delta aus Leder kombiniert mit Alcantara® „Sportivo“. Zusätzlich zur Zweifarbigkeit bieten die drei Fahrzeuge eine reichhaltige Ausstattung. Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, Radio CD MP3, Lenkrad mit Radiobedienung aus Leder, Blue&Me sowie Leichtmetallfelgen sind stets vorhanden.

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