Auch neu: Das Audi S5 Cabriolet

audi_logo1Wenn Audi ein neues Modell präsentiert, darf die S-Version nicht fehlen. Im Gegensatz zur S-Line Ausstattung, die eher unter die Rubrik mehr Schein als Sein fällt, ist die S-Version die Krönung einer Baureihe. Das Topmodell der neuen Cabriolet-Baureihe von Audi ist somit das S5 Cabriolet. Sein Kürzel S steht für Sport – für Dynamik, Performance und Power, aber auch für verblüffende Effizienz.

Als Antrieb des S5 Cabriolet dient ein neu entwickelter, aufgeladener Dreiliter- V6. Ein Kompressor im Zwischenraum der beiden Zylinderbänke setzt den direkt einspritzenden 3.0 TFSI mit bis zu 0,8 bar unter Druck; zwei nachgeschaltete Ladeluftkühler reduzieren die Temperatur der verdichteten Ansaugluft. Die Leistung gipfelt bei 245 kW (333 PS), das Drehmoment liegt zwischen 2.900 und 5.300 1/min konstant bei satten 440 Nm.Der Sechszylinder, der aus 2.995 cm3 Hubraum schöpft, vertritt beispielhaft die Audi-Philosophie der intelligenten Effizienz – Aufladung ersetzt Hubraum. Der mächtige Schub, das spontane Ansprechen, das aus den kurzen Gaslaufwegen resultiert, und der kraftvolle Motorsound vermitteln ein faszinierendes Fahrerlebnis.

Der offene Viersitzer sprintet in 5,6 Sekunden von null auf 100 km/h und weiter auf wieder mal abgeregelte 250 km/h Topspeed. Im Mittel verbraucht er  9,6 Liter Kraftstoff pro 100 km – eine erstaunliche Effizienz.

Das Audi S5 Cabriolet in exklusiver Sonderfarbe "Sprintblau perleffekt" (Foto: Audi)
Das Audi S5 Cabriolet in exklusiver Sonderfarbe "Sprintblau perleffekt" (Foto: Audi)
(Foto: Audi)
Vier Endrohre und das S vor der 5 machen den Unterschied optisch klar (Foto: Audi)
Das neue Audi S5 Cabrio in der Totale (Foto: Audi)
Das neue Audi S5 Cabrio in der Totale (Foto: Audi)

Mit aller Dynamik: Kraftübertragung und Fahrwerk

Das Audi S5 Cabriolet rollt serienmäßig mit servotronic, Siebengang S tronic und dem quattro-Antrieb vom Band, das Sportdifferenzial ist optional zu haben. Auf den 18-Zoll-Gussrädern sind Reifen im Format 245/40 aufgezogen, die schwarzen Bremssättel tragen S5-Embleme. Natürlich verfügt die S-Version über ein besonders sportlich abgestimmtes Fahrwerk. Das Akustikverdeck ist ebenfalls Serie.

Eine ganze Reihe von Design-Features tragen zur sportlichen Differenzierung bei – Modifikationen an den Bug- und Heckschürzen, am Frontblade und am Diffusor, am Singleframe-Grill, an den Lufteinlässen, an den Schwellerleisten und an den vier Auspuffrohren. Die Gehäuse der Außenspiegel glänzen in Aluminiumoptik. Die Lackierung Sprintblau Perleffekt steht für das S5 Cabriolet exklusiv zur Wahl, sie betont seinen athletischen Charakter.

Der Innenraum des Audi S5 - gute Ergonomie etwas versportlicht (Foto: Audi)
Der Innenraum des Audi S5 - gute Ergonomie etwas versportlicht (Foto: Audi)

Im Innenraum unterstreichen elektrisch verstellbare Sportsitze mit Bezügen aus Alcantara und Leder sowie Dekoreinlagen in gebürstetem Aluminium den hochwertig-dynamischen Stil des Topmodells. Die Skalen tragen dezentes Grau, ihre Zeiger sind weiß beleuchtet, das farbige Fahrerinformationssystem ist Serie. Schaltwippen in Aluminiumoptik und eine Mittelarmlehne runden das Programm der Differenzierungen ab. S5-Schriftzüge finden sich auf den Einstiegsleisten, am Schlüssel, auf dem Multifunktions-Sportlederlenkrad und an den Instrumenten.

Auf Wunsch liefert Audi die besonders straffen S-Sportsitze mit Bezügen in Seidennappa; alternativ stehen die Klimakomfortsitze zur Wahl. Die Bezüge sind in Schwarz, Braun und in drei zweifarbigen Kombinationen zu bekommen. Für den Verdeckhimmel sind die Farben Sternsilber und Schwarz im Angebot, bei den Dekoreinlagen die Materialien Carbon, Birkemaserholz und Edelstahlgewebe. Die Struktur, die aus unzähligen Stahlfäden besteht, fühlt sich leicht rau an – ein ungewöhnliches haptisches Erlebnis.

1 Kommentar zu Auch neu: Das Audi S5 Cabriolet

  1. Diese Abregelung nervt. Bei fast allen Fahrzeugen, die schneller fahren könnten, kommt die Abregelung zum Tragen.

    Nicht, dass man regelmäßig schneller fahren wollte, aber es wäre schon gut, dass man könnte, wenn man wollte. Gerade in Zeiten, wo die Dreiliter-Diesel auch die 250 schon fast erreichen.

    Vielleicht schämt sich die Industrie ein klein wenig für die leistungsstarken Fahrzeuge, die ja nicht mehr so political correct sind und regelt deshalb ab. Ich erinnere mich noch gut an eine Fahrt mit dem brandneuen Audi V8 von Hamburg nach Lübeck und zurück. Einfach nur zum Spass und um das Fahrzeug besser kennenzulernen. Und am nächsten Tag mit dem Porsche 911 (Carrera 4, Modellreihe 993) die gleiche Tour. Was war ich froh, dass die Fahrzeuge nicht abgeregelt waren…

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