Alfa Romeo auf dem 79. Genfer Autosalon

alfa1Erklärter Hauptdarsteller auf dem Messestand von Alfa Romeo in Genf (Pressetage 3. und 4. März) ist die Studie Alfa Romeo MiTo GTA Concept. Sie ist Ausdruck jener Markenphilosophie, die ihre Wurzeln in der ruhmreichen Rennsportvergangenheit des Unternehmens hat.

Der Alfa Romeo MiTo GTA Concept ist eine seriennahe Studie und atmet – wie die übrigen Mitglieder der MiTo-Familie – den Geist des Alfa 8C Competizione und Alfa 8C Spider. Von diesem exklusiven Supersportwagen übernimmt das konzipierte Topmodell der kompakten Alfa-Baureihe zahlreiche Voraussetzungen für maximalen Fahrspaß: außergewöhnliche Wendigkeit, ein Leistungsgewicht auf Sportwagenniveau und das für einen Alfa Romeo typische, sportlich-agile Handling. Zugleich orientierten sich die Designer und Ingenieure am Prinzip des „downsizing“ – was Gewichtsreduktion, begrenzte Emissionen und geringe Betriebskosten bedeutet.

Fahrzeuge mit der Zusatzbezeichnung GTA haben mit zahlreichen Erfolgen auf europäischen Rennstrecken Automobilsport-Geschichte geschrieben und maßgeblich zum Mythos der Marke Alfa Romeo beigetragen. Die in Genf erstmals gezeigte Studie soll genauso emotionalisieren, wie die siegreichen Gran Turismo von einst. Einer der ruhmreiches Vertreter dieser Spezies ist zweifellos die Alfa Giulia Sprint GTA. Mit diesem Fahrzeug erfand die Mailänder Traditionsmarke den Typus des „Gran Turismo Alleggerito“, des „erleichterten“ Gran Turismo, mit dem sich ein Serienfahrzeug in einen erfolgreichen Renntourenwagen verwandelte – nicht zuletzt dank der ausgezeichneten, im täglichen Einsatz bewährten technischen Qualitäten des Ausgangsmodells.

Alfa Romeo MiTo als 240 PS starkes GTA-Konzept (Foto: alfa Romeo)
Alfa Romeo MiTo als 240 PS starkes GTA-Konzept (Foto: alfa Romeo)

Der Vorbote eines neuen GTA steht in Genf in einem Ambiente, dass das beim Publikum maximal Emotionen wecken wird. Der Stand lädt den Besucher nicht nur ein, die Neuheiten der Marke aus Arese anzuschauen, sondern vielmehr in die Welt von Alfa Romeo einzutauchen. Die Architektur ist eine Verbindung aus Design und Technologie, aus dynamischer Sportlichkeit und raffiniertem Styling. Es dominieren hochwertige Materialien – glänzender Lack, Leder und Stahl. Spiegelwände sorgen für die gewünschte Ausleuchtung der Innenräume, während Intarsien aus unterschiedlichen Materialien in verschiedenen Schwarztönen mit Stahleinlagen den Fußboden schmücken. Hier haben die Modelle Alfa Romeo MiTo, Alfa Brera und Alfa 159 (Limousine und Sportwagon) ihren Platz. Um etwas von der ganz speziellen Atmosphäre einer Rennpisten in die Messehallen am Lac Léman zu zaubern, stehen der neue Alfa Romeo MiTo GTA Concept sowie die Sportwagen Alfa 8C Competizione und Alfa 8C Spider auf Podesten aus schwarz lackiertem Glas die mit Harzbeschichtung versehen wurden.

Das besondere Design des Standes von Alfa Romeo auf dem Genfer Autosalon wird durch eine große, im Farbton „Rosso Competizione” gestrichene Wand abgerundet. Darin eingelassen befinden sich beleuchtete Nischen, in denen sich Zubehör und Accessoires aus dem Alfa Romeo Store präsentieren. Mit Ausnahme des neuen Alfa Romeo MiTo GTA Concept und des Alfa Romeo 8C Spider, deren Karosserie in weißen Lacktönen ausgeführt sind, tragen alle anderen Exponate den Farbton „Rosso Competizione“. Damit unterstreichen sie den Anspruch von Alfa Romeo: die Serienproduktion von Automobilen, die technologisch fortschrittliche Lösungen verfolgen und mit einem spezifisch italienischen Design Alfa-typische Eigenschaften wie Komfort, Sportlichkeit, Eleganz und Leistung betonen.

Das „Tritecno” genannte Weiß des Alfa Romeo MiTo GTA Concept unterstreicht die Formen des Fahrzeugs und betont jene Teile, die aus besonders wertvollem Material sind.


Alfa Romeo MiTo GTA Concept: Die Weltpremiere

Gran Turismo Alleggerito: ein historischer Begriff und unter Kennern fester Bestandteil der Automobil-Geschichte. Seine moderne Interpretation war das Leitmotiv für die Entwicklung des Alfa Romeo MiTo GTA Concept, denn dabei hatte die Gewichtsreduzierung und damit das Erreichen eines günstigen Leistungsgewichts oberste Priorität. Als Ergebnis bestehen zum Beispiel das Dach, der Dachheckspoiler sowie die Verschalungen der Außenspiegel aus ultraleichtem Kohlefaser-Verbundwerkstoff. Aluminium kam für die Bremsanlage, das Fahrwerk und Teile des Chassis zum Einsatz.

Kleiner Bösewicht, aber ganz schön schnell: Die MiTo GTA-Conceptstudie (Foto: Alfa Romeo)
Kleiner Bösewicht, aber ganz schön schnell: Die MiTo GTA-Conceptstudie (Foto: Alfa Romeo)

Die „Diät“ führte nicht nur zu einer Gewichtsreduktion, sondern erleichterte den Technikern auch bei der Absenkung des Fahrzeugschwerpunkts – mit entsprechenden Vorteilen für Lenkpräzision und Wendigkeit. Des Weiteren optimierten die Entwicklungsingenieure von Alfa Romeo viele Struktur- und Versteifungselemente, sodass zusammen mit der überarbeiteten Karosserie eine extrem hohe Verwindungssteifigkeit erzielt werden konnte.

Dank konstruktiven Leichtbaus und des neuen, technologisch anspruchsvollen Triebwerks glänzt der Alfa Romeo MiTo GTA Concept mit dem besten Leistungsgewicht in seiner Klasse. Als Botschafter für die Sportlichkeit à la Alfa Romeo verfügt er zudem über ein attraktives und modernes Design. So wird auf den ersten Blick deutlich: der Alfa Romeo MiTo GTA Concept ist ein Technologieträger. Und er demonstriert, in welche Richtung bei Alfa Romeo die zukünftige Entwicklung leistungsstarker Autos gehen wird.

1750 Turbo Benzina: das sportliche Herz des MiTo GTA Concept

Die italienische Schule des Motorenbaus genießt in der ganzen Welt nach wie vor hohes Ansehen. Auch das von den Ingenieuren bei FPT (Fiat Powertrain Technologies) entwickelte Herz des Alfa Romeo MiTo GTA Concept ist etwas ganz Besonderes – steckt in ihm doch das Know-how der T.Spark-Motoren, der V6-Triebwerke und der Rennaggregaten, mit denen sich Alfa Romeo weltweit einen Namen gemacht hat.

Wer seine Meriten im Motorsport gesammelt hat, weiß, wie er die Herausforderungen der Zukunft angehen muss. So kommt das 176 kW (240 PS) starke Triebwerk des Mito GTA Concept mit einer geballten Ladung an High-tech – u. a. Benzindirekteinspritzung, Turboaufladung, doppelten Phasenwandlern und einem revolutionären neuen Motormanagement. Das Ergebnis ist die Leistung 3,0-Liter-Saugmotors mit dem Verbrauch eines Vierzylinder-Aggregats mittlerer Hubraumgröße.

Darüber hinaus wurde der Motor so konzipiert, dass er mit der Fahrdynamikregelung D.N.A . (drei Fahrprogrammen Dynamik, Normal und All Weather) kommuniziert: Der Fahrer wählt entsprechend seiner Fahrweise ein Fahrprogramm, wodurch die Betriebsparameter verschiedener Systeme an Bord des Fahrzeugs verändert werden – zum Vorteil von Fahrfreude und Sicherheit.

Design und Aerodynamik: Sportlichkeit und modernste Technik

Ein wichtiges Ziel bei der Entwicklung des MiTo GTA Concept war die harmonische Linienführung eines sportlichen Fahrzeugs für den Alltagsbetrieb mit den Anforderungen für Einsatz im Motorsport in Einklang zu bringen. Dabei hatte die Aerodynamik einen entscheidenden Einfluss auf die Beantwortung technischer Fragen und auf das Design. So kann der Alfa Romeo MiTo GTA Concept mit einem weiter verbesserten Cw-Wert, einem spürbar reduzierten Auftrieb und einer noch effizienteren Kühlluftführung an der Front aufwarten. Die Folge: Steigerung der Höchstgeschwindigkeit und Senkung des Verbrauchs sowie eine optimierte Spurstabilität und Sicherheit auch bei hohen Geschwindigkeiten.

Davon zeugen deutlich vergrößerte Lufteinlässe, die notwendig sind, um dem temperamentvollen Motor ausreichend Luft zuzuführen. Der klassische Alfa Romeo Kühlergrill wurde eigens für den Alfa Romeo MiTo GTA Concept modifiziert. Das Scudetto (Marken-Emblem von Alfa Romeo) wanderte auf die Motorhaube, und auch die Stoßfänger wurden umgestaltet. Ebenfalls auf der Motorhaube hat das Luftleitblech der Scheibenwischer seinen Platz, so wird der Luftfluss im Bereich der Windschutzscheibenwurzel weiter optimiert. Ebenfalls neu: schwarz umrahmte Bi-Xenonscheinwerfer. Insgesamt erhält die Front des leistungsstärksten Alfa Romeo MiTo so ein sportlich-aggressives Aussehen.

Von der Seite aus betrachtet, fallen besonders die beiden Luftauslässe im vorderen Kotflügel ins Auge, die auch am Alfa 8C Competizione zu finden sind. Hier befinden sich auch die seitlichen Blinker. In zahlreichen Windkanal-Tests entstand die Form der seitlichen Schürzen. Sie leiten und glätten den Luftstrom über die Flanken bis zum Heck des Fahrzeugs.

Um die geballte Motorleistung sicher auf die Straße zu übertragen, rüstet Alfa Romeo den MiTo GTA Concept mit Pirelli-Reifen. Die aus einer besonderen Gummimischung gefertigten Reifen sind auf superleichte, geschmiedete 19-Zoll-Alufelgen mit „Reverse“-Kanal aufgezogen. Das Design der Räder sorgt für eine effiziente Kühlung der Bremsen, was sich besonders im sportlichem Einsatz auszahlt.

Auch das Heck haben die Entwickler mit dem Ziel überarbeitet mehr Abtriebs zu erzielen – wozu vor allem der charakteristische Diffusor, der mittig platzierte Doppelauspuff und der Dachspoiler aus Kohlefaser beitragen.

Wie auch bei anderen Sportwagen, wo nicht selten die raffiniertesten Lösungen dem Auge verborgen bleiben, leisteten die Aerodynamiker auch beim Alfa Romeo MiTo GTA Concept besonders gründliche Arbeit am Unterboden. Um die angepeilten „Downforce”-Werte zu erreichen, entschieden sich die Ingenieure für ein flaches hinteres Bodenteil und eine Auspuffanlage mit quer angeordnetem Auspufftopf. Speziell geformte Luftleitbleche lenken den Luftstrom so, dass der Unterboden nun bei hohen Geschwindigkeiten abtriebsfördernd wirkt.

Ein modernes Chassis für perfekte Fahrzeugkontrolle

Das Fahrwerk des Alfa Romeo MiTo GTA Concept wurde auf maximale Fahrzeugkontrolle unter allen Fahrsituationen konzipiert. Um die bereits ausgezeichneten dynamischen Eigenschaften des regulären Alfa Romeo MiTo noch weiter zu verbessern, haben die Konstrukteure eine Vielzahl von Modifikationen vorgenommen.

Dazu zählen die noch verwindungssteifere Rohkarosserie ebenso, wie das um 20 Millimeter tiefer gelegte Fahrwerk, die veränderte Vorderachsgeometrie mit neuen Lenkern aus Aluminium und das Feintuning aller elastischen Elemente der Multilink-Hinterachse.

Die Lenkung ist jetzt noch direkter, exakter und feinfühliger, sodass der Fahrer eine besonders gute Rückmeldung von der Fahrbahnoberfläche erhält. Darüber hinaus lässt sich die Lenkung über das Alfa Romeo D.N.A . -System speziellen Bedürfnissen individuell anpassen.

Um ganz auf der Höhe der technischen Entwicklung zu sein, hat Alfa Romeo zusammen mit Magneti Marelli zusätzliche eine neue „aktive Aufhängung“ entwickelt. Sie ist das Resultat der umfangreichen Erfahrungen, die beide Unternehmen über lange Jahre im internationalen Motorsport gesammelt haben.

Durch die Überwachung der Stoßdämpfer ist das neue System in der Lage, die Schwingungen des Fahrzeugkörpers in allen Fahrsituationen zu reduzieren. Davon profitieren Sicherheit, Komfort und Lenkeigenschaften. Dank der zahlreichen von dem innovativen System verwalteten Parameter ist es zum Beispiel möglich, Lastwechseln beim Beschleunigen entgegenzuwirken, indem die Hinterradaufhängung steifer wird. Das Ergebnis sind blitzschnelle Starts bei gleichzeitig vollständiger Beherrschbarkeit des Fahrzeugs. Nach dem gleichen Prinzip ist es möglich, die Aufhängungen mit Bremsanlage und Lenkung interagieren zu lassen – zu Gunsten einer noch wirksameren Kontrolle der Fahrzeugdynamik.

Ferner ist das System in der Lage, eine Fahrsituation und den Zustand der Straße zu erkennen, um die am besten geeigneten Einstellungen zu wählen. Dank der großen Rechnerkapazität ist das System in der Lage schnell zu reagieren und so den technologischen Fortschritt der in den Stoßdämpfern sitzenden Magnetventile umfassend zu nutzen. Folge: Befehle in Echtzeit führen zu einer sofortigen Reaktion des Fahrzeuges und wirken so auch auf die Sensibilität und die Fahrtechnik des Piloten ein.

Das neue System der „aktiven“ Aufhängung bietet dem sportlichen Fahrer wertvolle Unterstützung. Gleichzeitig hat es im täglichen Einsatz aber auch weitere Vorteile. Dank des so genannten „Sky-Hook” (deutsch: „Himmelshaken“) isoliert das Aktiv-Fahrwerk die Fahrgastzelle und koppelt sie so von äußeren Störungen ab. Mit anderen Worten: Das Fahrwerk wirkt Fahrbahnunebenheiten aktiv entgegen ohne diese an die Karosserie weiterzuleiten.

Das aktive Fahrwerk korrespondiert zudem mit allen Komponenten, die für die dynamische Kontrolle des Fahrzeugs zuständig sind: Motormanagement, Instrumentenbrett, VDC (Stabilitätskontrolle) sowie Lenkung und Aufhängungen (die im Dynamik-Programm sportlicher reagieren).

Die Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrzeug wird ebenfalls von dem Alfa Romeo D.N.A.-System überwacht. Zusätzlich zum normalen Fahrprogramm besteht die Wahl zwischen einem Dynamic-Modus (für sportliche Fahrweise) und einem All Weather-Menü (für Fahrten auf Oberflächen mit geringen Reibwerten wie z. B. bei Regen oder Schnee).

Um maximale Sicherheit in allen Fahrsituationen zu gewährleisten, wurde auch die Bremsanlage nochmals deutlich verstärkt. Sowohl optisch wie technisch herausragend sind die eloxierten Monoblock-Bremssättel mit vier gegenüberliegenden Bremszylindern, eine gemeinsame Entwicklung von Brembo und dem Centro Stile Alfa Romeo.

Zum sportlichen Charakter des Alfa Romeo MiTo GTA Concept passen auch die sogenannten „Dual-cast“-Bremsscheiben. Sie bestehen aus zwei unterschiedlichen Werkstoffen – Gusseisen und Aluminium – und kombinieren die hohe Wärmefestigkeit von Gusseisen mit dem Gewichtsvorteil von Aluminium. Die Innovation liegt in der Art, wie beide Materialien zu einem einzigen Bauteil vereint werden, sowie im Verhalten der Bremsscheibe. Konkret: Bei niedriger Belastung arbeitet die Anlage wie eine konventionelle Bremse, bei höheren Betriebstemperaturen – wenn die Scheibe dazu neigt, sich zu verformen – verhält sie sich dagegen wie eine schwimmend gelagerte Bremsscheibe.

Zusammen mit den gleichfalls gewichtsoptimierten Bremssätteln erzielt Alfa Romeo mit dieser Technik eine Gewichtsreduktion zwischen 15 und 20 Prozent verglichen mit konventionellen Scheibenbremsen – was bestens zum Anspruch eines „Gran Turismo Alleggerito“ passt. Damit nicht genug, bietet die Dual-cast-Bremsscheibe auch einen höheren Fahrkomfort, geringere Korrosionsanfälligkeit und weniger Verschleiß bei gleichzeitiger optimierter Leistung.

„Technologische“ Innenausstattung für die starke Persönlichkeit

Das Interieur des Alfa Romeo MiTo GTA Concept besticht durch ein markantes Styling und besonderes Ambiente. Die anatomisch geformten vorderen Sportsitze bieten den für eine sportliche Fahrweise benötigten Seitenhalt und sind nochmals deutlich leichter als die Seriensitze. Den sportlichen Charakter unterstreichen auch die im Fahrgastraum dominierenden dunklen Töne und die verarbeiteten Materialien. Um Lichtreflexe auf ein Minimum zu reduzieren, wählten die Designer für alle im Blickwinkel des Fahrers liegenden Elemente (wie das Armaturenbrett) eine schwarze, matt glänzende Oberfläche. Die übrigen Materialien besitzen ein „technisches“ Aussehen. Die Vierpunkt-Sicherheitsgurte sind an den hinteren Dachsäulen verankert, genauso wie die Gepäckhaken zum sicheren Verzurren von Gegenständen.

Auch im hinteren Teil des Fahrgastraums hat Alfa Romeo den sportlichen Anspruch des GTA deutlich betont. In entsprechenden Fächern haben hier die Sturzhelme, der Feuerlöscher sowie weitere, im Motorsport benötigte Gegenstände Platz.

Neu ist auch die Auskleidung des Bodens mit einem Teppich, der den Blick auf die wichtigsten Strukturen frei lässt. Etwas Besonderes sind auch die verchromten Einstiegsleisten mit GTA-Schriftzug und in den Teppichboden eingelassene Fußmatten aus Gummi – sie ziert ein Profil der bereits erwähnten, exklusiven Pirelli-Bereifung, mit denen das Fahrzeug bestückt ist.

Die Auskleidung des Armaturenbretts, des Dachhimmels und der drei Dachsäulen ist in schwarzem Alcantara ausgeführt. Darin eingewebt findet sich ein rund um den Innenraum verlaufender roter Faden. Auch die Lufteinlassdüsen wurden eigens für den Alfa Romeo MiTo GTA Concept entworfen. Ihre Aluminium-Einsätze verbinden hohe Funktionalität mit sportlich-technischem Design. Besondere Beachtung verdienen auch das extrem griffige Lenkrad, die bis 300 km/h reichende Tachoskala und der speziell geformte Schaltknauf. Gelochten Pedale aus gebürstetem Aluminium mit Gummiauflagen und der Aufschrift GTA sind eine weitere Reminiszenz an den Motorsport und runden das betont sportliche Gesamtbild ab.


RadioNav und sportliches Cockpit

Um die Betriebsparameter des MiTo GTA Concept immer aktuell im Blickfeld zu haben, ist die Studie mit einer zusätzlichen, in das RadioNav integrierten Funktion ausgestattet. Auch diese innovative Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit Magneti Marelli.

Neben den für ein Navigationssystem typischen Anzeigen besteht in der Genf-Studie von Alfa Romeo die Möglichkeit, auf dem großen Bildschirm Informationen zu Funktionen und Dynamik des Fahrzeugs abzurufen. Zum Beispiel zeigt das Gerät für jede angewählte Funktion des Alfa D.N.A. eine Zusammenstellung der entsprechenden Konfigurationen. So erhält der Pilot unter anderen Informationen zur Motoröltemperatur, zum Ladedruck oder zum Öffnungsgrad des Drosselklappenventils. Um die Wendigkeit des Alfa Romeo MiTo GTA Concept zu unterstreichen, kann in Echtzeit der Verlauf von Beschleunigungen angezeigt werden: So ist eine Analyse des eigenen Fahrstils und des Fahrzeugverhaltens möglich.

Fazit: Der Alfa Romeo MiTo GTA Concept ist das Synonym für unendliche Fahrfreude. Nicht zuletzt liebevolle Details wie das innovative Bordinstrument tragen zum Gefühl bei, einen echten Motorsportler zu steuern.
Neue Triebwerke: 1750 Turbo Benzina und 2.0 JTDM

Neben einem aufregenden Design gehören auch Triebwerke, die zur technischen Avantgarde im Motorenbau gehören, zu einem Alfa Romeo. Auch mangelt es ihnen nie an Leistung. 2009 führen zwei in Genf erstmals vorgestellte neue Aggregate diese Tradition fort:

der 1750 Turbo Benzina mit 200 PS (Euro 5). Dieser Motor hat den gleichen Hubraum wie schon frühere erfolgreiche Triebwerke der Marke. Darunter die Ende der 60er Jahre erschienenen Alfa 1750 Berlina und 1750 GT Veloce. Deren Motor holte aus einem Hubraum von 1779 cm 3 satte 118 PS – eine zu jener Zeit für diese Klasse unerreichte Liter-Leistung.
der 2.0 JTDM mit 170 PS (Euro 5). Der Common Rail-Selbstzünder bedient sich der Multijet-Einspritzung, einer von der Fiat Group in Zusammenarbeit mit Bosch entwickelte Technologie, die die Welt der Dieselmotoren seit Ende der 90er Jahre revolutioniert hat.

Die beiden von FPT (Fiat Powertrain Technologies) produzierten Aggregate sind ab Werk mit einem Sechsgang-Getriebe kombiniert und ab April in den Modellreihen Alfa Brera, Alfa Spider, Alfa 159 und Alfa 159 Sportwagon verfügbar.

200 PS und Euro 5: Der neue 1750 Turbo Benzina

1750 – eine magische Zahlenkombination für jeden „Alfisti“. Auch beim neuen Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung steht diese auf den Hubraum verweisende Zahlenfolge für ein vergleichsweise kleines Triebwerk mit viel Power. Dazu stattete Alfa Romeo den 1750 Turbo Benzina mit den modernsten Technologien aus: Direkteinspritzung, doppelten Phasenwandlern, Turboaufladung sowie einem besonders cleveren Motormanagement. Das Ergebnis ist ein Motor auf dem Leistungsniveau eines 3,0-Liter-Saugmotors – und dem Verbrauch eines 1,75 Liter großen Triebwerks.

Direkteinspritzung

Durch stärkeres Verdampfen des Benzins wird beim neuen Direkteinspritzer die Temperatur in den Brennräumen gesenkt; auch die Neigung zum Klopfen wird dadurch deutlich verringert. Trotz eines vergleichweise hohen Verdichtungsverhältnisses von 9,5:1 besticht der neue Motor mit einer Leistung von 147 kW (200 PS) und einen günstigen Verbrauch auch in den Übergangsbereichen.

Die Einspritzanlage der zweiten Generation arbeitet mit einer doppelten Einspritzung – entscheidende Voraussetzung zur Verringerung von Schadstoffemissionen. Sie stützt sich ferner auf eine neue Hochdruckpumpe (Arbeitsdrücke bis 150 bar) und neuen Einspritzdüsen mit sieben Bohrungen, wodurch eine besonders feine Zerstäubung des Kraftstoffs in allen Lastbereichen des Motors gewährleistet ist.

Doppelter Phasenwandler

Die beiden Phasenwandler auf den Nockenwellen der Ansaug- und der Auslassseite ermöglichen die Optimierung der Phasen bei jeder Drehzahl und jeder Motorlast, wodurch Verbrauch und Emissionen entscheidend gesenkt werden. Durch die Verbindung der beiden Wandler mit dem Turbolader wird “Scavenging” möglich – das heißt die Definition der korrekten Kreuzung in Übergangsphasen. Will der Fahrer plötzlich mehr Drehmoment, so kommt die Antwort vom Motor schneller – auch zwar auch bei niedrigen Drehzahlen.

Die “Scavenging”-Technologie

Die ausgezeichnete Performance des neuen Triebwerks ist auch das Ergebnis der „Scavenging”-Technologie. Sie ermöglicht eine Maximierung des Drehmoments bei niedrigen Drehzahlen. Um möglichst spontane Reaktionen auf Gaspedalbewegungen zu erreichen, werden beim „Scavenging” verschiedenste Motorparameter in jedem Augenblick überwacht und optimiert: Unter anderem die Dosierung der Einspritzmenge, die Stellung der beiden Phasenwandler, die Vorzündung sowie die Einspritzung. Das System ist in der Lage, mit äußerster Präzision den Winkel und die Zeiten für die Kreuzung der Ventile zu bestimmen. Das Ergebnis: ein spontanes Ansprechverhalten des Turboladers. Das innovative Motormanagement des 1750 Turbo Benzina tut ein Übriges. Es arbeitet mit einer Software neuester Generation und steuert sämtliche Parameter mit bemerkenswerter Genauigkeit. Die Ansprechzeiten werden halbiert und nähern sich den Werten eines großvolumigen Saugmotors an. Das Ergebnis ist erstaunlich: Der neue 1750 Turbo Benzina bereits bei einer Drehzahl von nur 1.500/min bereits 70 Prozent seines maximalen Drehmoments – ein im Vergleich zu einem Motor mit konventioneller Aufladung herausragender Wert.

Turbo

Der Motor ist mit einem Abgasturbolader der neuesten Generation ausgestattet. Mit Hilfe eines innovativen Saugtopfs vom Typ “Pulse Converter” lassen sich die Druckwellen im Auspuff optimal nutzen, um so das Drehmoment in niedrigen Drehzahlbereichen weiter zu erhöhen. Saugtopf und Turbine bestehen aus Mikroschmelzstahl, um auch Betriebstemperaturen von bis zu 1020° C problemlos aushalten zu können. Eine Grundvoraussetzung, um auch den Verbrauch bei Fahrten mit mittlerer und hoher Geschwindigkeit senken zu können.

Thermofluidodynamik

Die Ansaugleitung wurde mit Hilfe von ein- und dreidimensionalen Rechenverfahren konstruiert und optimiert, um so ein korrektes Turbolenzverhalten zu erreichen, das wiederum das Vermischen von Luft und Benzin positiv beeinflusst. Gleichzeitig wird der Verbrennungsvorgang beschleunigt und schon bei niedrigen Drehzahlen hinreichend stabilisiert. Auch die Brennräume selbst wurden optimiert. Großzügige „Squish“-Bereiche wurden definiert, das Verhältnis zwischen Fläche und Volumen minimiert – mit entsprechend günstigen Effekten auf die Verbrennung. Die Auspuffleitungen sind so verlegt, dass sie im Einklang mit dem Auspuffkrümmer arbeiten und somit die Wirkung als „pulse converter“ maximal genutzt wird.

Reibung

Verluste durch Reibung sollten beim neuen „1750“ auf ein Minimum reduziert werden. Daher erhielten die Kolben elastische Kolbenringe mit einer geringen tangentialen Belastung; moderne Werkstoffe reduzieren wo immer möglich den Verschleiß. Darüber hinaus wurde ein besonderer Kolbenkopf mit Rollenkipphebeln entwickelt. Verglichen mit den Zylinderköpfen der Twin Spark Motoren konnte Alfa Romeo bei einer Drehzahl von 2.000/min die Reibung um beachtliche 65 Prozent reduzieren.

Ebenfalls optimiert wurden die Pleuel, die zwar ziemlich lang sind, aber einen verhältnismäßig kurzen Hub haben. Auf diese Weise konnten die typischen Schwingungen von Vier-Zylinder-Motoren im Volllastbereich nachhaltig gemindert werden. Das machte den Einbau von Ausgleichswellen überflüssig, was das Gewicht des Triebwerks reduziert und sich positiv auf den Verbrauch auswirkt.

Performance

Die „Scavenging”-Strategie in Verbindung mit dem hochmodernen Motormanagement lässt Alfa Romeo in neue Leistungsdimensionen vorstoßen. Das spezifische Drehmoment des Motors ist mit 185 Nm/Liter bemerkenswert hoch und ein Wert, den kaum ein anderes Triebwerk der Gegenwart aufweisen kann. Aber auch die Tatsache, dass das maximale Drehmoment von 320 Nm bereits bei 1.400/min (!) zur Verfügung steht, ist ein absoluter Spitzenwert. In der Praxis ermöglichen diese Werte einerseits ein ausgezeichnete Beschleunigungsvermögen und andererseits schaltfaules Fahren. Auch die maximale spezifische Leistung wird bei einer relativ niedrigen Drehzahlen von 4.750/min erreicht – und bleibt dann bis 5.500/min konstant.

Emissionen

Dank der doppelten Einspritzung und des „high pressure start” kann Alfa Romeo schon heute mit diesem Motor die künftige Euro5-Norm erfüllen. Dazu genügt ein relativ kleiner Katalysator – was wiederum den Gegendruck der Abgasanlage reduziert und so der Leistungsentfaltung zugute kommt.

Alfa Romeo 2.0 JTDM: 170 PS und 360 Nm (Euro 5)

Der 2.0 JTDM mit 170 PS (Euro 5) stellt die natürliche Evolution des 1.9 JTDM dar – und zwar sowohl in punkto Leistung wie Emissionen. Er erfüllt ebenfalls die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 5 und weist eine CO2-Emission von 136 bzw. 142 g/km (je nach Ausstattung bei der Alfa 159 Limousine).

Die Hubraumanhebung wurde durch eine geringfügige Vergrößerung der Bohrung von 82 auf 83 mm erreicht. Der Verbrauch sinkt bei der Limousine des Alfa 159 auf durchschnittlich 5,4 l/100 km. Durch die Senkung der Kompression von 17,5:1 auf 16,5:1 konnte Alfa Romeo zusätzlich den NOx-Ausstoß deutlich senken. Im Vergleich zum 1.9 JTDM 16V nutzt der neue Motor “low voltage” Zündkerzen, die einen Start mit noch kürzerer Vorglühzeit ermöglichen. Nicht zuletzt wird die Einhaltung der Euro-5-Abgasnorm durch den Einsatz eines „close-coupled“ Partikelfilters (CCDPF) und eines hoch entwickelten Abgas-Rückführungssystems (EGR) garantiert, bei dem alle Unterkomponenten in einem einzigen Element platzsparend zusammengefasst sind.

Mit rollwiderstandsarmen Reifen und einer längeren Getriebeübersetzung können Kunden den Verbrauch und damit die Kohlendioxidemissionen sogar noch weiter verringern – ohne dabei auf Fahrdynamik und damit auf Fahrspaß verzichten zu müssen. Dies trifft sowohl auf den 2.0 JTDM Motor mit 170 PS als auch für den 1.9 JTDM mit 120 PS zu.

Alfa Romeo Brera TI 1750 Turbo Benzina

Auf dem Schweizer Laufsteg defiliert ab dem 3. März (erster Pressetag) beziehungsweise ab dem 5. März (erster Besuchertag) auch der Alfa Brera in sportiver TI-Ausstattung. Ausgestattet mit dem neuen 200 PS starken 1750 TBi-Triebwerk ermöglicht er eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h und sprintet in 7,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Trotz derartiger Fahrleistungen rangieren Verbrauch und Emissionen auf moderatem Niveau: 8,1 Liter auf 100 km bzw. 189 g/km CO2(im Euro-Mix).

Neben einer äußerst reichhaltigen Serienausstattung – darunter Lederbezüge von Poltrona Frau®, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrisch verstellbaren Sitzen, Cruise Control, sieben Airbags, VDC-Stabilitätskontrolle, elektronisches Sperrdifferenzial Electronic Q2 und Berganfahrhilfe „Hill Holder“ – prägt dieses Fahrzeug vor allem das „TI“-Kürzel. An den vorderen Kotflügeln in Form eines Logos appliziert, steht es für „Turismo Internazionale“ und wird von Alfa Romeo nur an Fahrzeuge mit besonders sportlichem Charakter und raffinierten technischen Inhalten vergeben.

Im Falle des Brera TI sah das Sportstudio von Alfa Romeo ein Feintuning des Fahrwerks u. a. durch eine Tieferlegung um zehn Millimeter vor, um das sportliche Handling noch weiter zu optimieren. Gleichzeitig hielten härtere Federn und Stoßdämpfer Einzug , damit sich die 19-Zoll messenden Räder noch besseren Grip entwickeln. Die neuen, vom Modell 8C Competizione abgeleiteten Leichtmetallräder, wurden gewichtsoptimiert, ihr luftiges Design schafft maximale Kühlung für heiße Bremsscheiben. Deren Durchmesser wurde nochmals vergrößert und tragen an der Vorderachse rot lackierte und radial greifende Monoblock-Bremssättel aus Aluminium von Bremsenspezialist Brembo.

Das TI-Interieur vereint traditionell die sportlichste Seite eines Alfa Romeo mit der Klasse und Eleganz, die man von einem italienischen Spitzenprodukt erwarten kann. Sorgfältig Verarbeitung und Materialauswahl sind die Prämissen, denen das Centro Stile Alfa Romeo bei der Umsetzung des Innenraums folgte. Die ergonomisch geformten Sitze bieten sportlichen Halt, sind mit weichem Leder bezogen und fallen durch besondere Steppnähte sowie Metallembleme mit „TI“-Logo auf. Die Mittelkonsole des Armaturenbretts und der Zierrahmen des Lenkrads sind auf Wunsch in Kohlefaser ausgeführt. Griffsympathisches Leder prägt das anatomisch ausgeformte Lenkrad und den Schaltknauf.

Der Innenraum kann auf Wunsch durch ein komplett mit Leder überzogenes Armaturenbrett noch exklusiver gestaltet werden – ein exklusives Extra mit hoher handwerklicher Sorgfalt. Um maximales Fahrvergnügen zu garantieren, bieten die Instrumente des Brera TI eine sportliche Grafik mit weißer Beleuchtung, während Pedalerie und Fußstütze aus Aluminium bestehen.

Alfa 159 und Alfa 159 Sportwagon mit neuen Motoren

Einen prominenten Raum nehmen auf dem Genfer Stand auch Alfa 159 und Alfa 159 Sportwagon ein. Der Alfa 159 ist eine exklusive Limousine, die typisch italienischen Stil mit der eleganten Sportlichkeit von Alfa Romeo vereint. Der Alfa 159 Sportwagon dagegen verbindet Stil, Leistung und Handling eines Sportwagens mit den flexiblen Einsatzmöglichkeiten und der Vielseitigkeit eines Lifestyle-Kombis. Die in Genf ausgestellten Exemplare verfügen über die beiden neuen, ab April lieferbaren Euro-5-Triebwerke: den 1750 Turbo Benzina mit 200 PS sowie den Diesel 2.0 JTDM mit 170 PS.

Wie beim Alfa Brera mit dem neuen 200 PS Ottomotor bietet Alfa Romeo auch den Alfa 159 in einer TI-Version an. Das in Genf ausgestellte Modell prägt eine faszinierende Lackierung in „Rosso 8C“ (sprich: „rosso otto tschi“). Darüber hinaus stechen außen das tiefer gelegte Fahrwerk, die 19-Zoll-Leichtmetallräder, die zusätzlichen Seitenschweller und den roten Bremssätteln mit großen Bremsscheiben ins Auge. Beim Interieur wird die TI-Behandlung an Sportsitzen mit gelochtem Lederbezug und rot aufgesticktem Alfa-Romeo-Logo deutlich. Auch Lenkrad und Schaltknauf sind mit Leder bezogen und weisen rote Steppnähte auf.

Die Innenraumverkleidung des Alfa 159 TI ist schwarz gehalten, die Zierrahmen von Lenkrad und Mittelkonsole bestehen aus dunklem, gebürstetem Aluminium. Der gleiche sportliche Look findet sich auch an der Grafik der Instrumente, der Aluminium-Pedalerie und den Aluminium-Einstiegsleisten mit TI-Logo wieder.

Last but not least bietet die sportliche Top-Version hochwertige Ausstattungsfeatures wie eine Drei-Zonen-Klimaautomatik, das VDC-System mit Electronic Q2, das Navigationssystem Blue & Me Nav, eine Hi-Fi-Anlage von Bose® und eine Cruise Control.

Gleich neben der Alfa 159 TI Limousine können die Messebesucher den Alfa 159 Sportwagon mit neuem 2.0 JTDM-Motor in Augenschein nehmen. Mit 170 PS erreicht diese Version eine Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h und erreicht die 100 km/h-Marke aus dem Stand in nur 9,0 Sekunden. Optisches Highlight des ausgestellten Sportwagon sind die exklusiven 18-Zoll-Leichtmetallräder im neuen „Turbinen-Design”.

Innen fallen das sportliche Lenkrad mit integrierten Bedientasten, der lederbezogene Schaltknauf mit schwarzen Nähten und neue, lederbezogene Sportsitze auf. Dachhimmel, Hutablage und die Verkleidungen der Dachsäulen sind in Schwarz gehalten, die Zierleisten in gebürstetem Aluminium. Auch die Armaturen verfügen über die sportliche Instrumentengrafik.

Die Ausstattung des Ausstellungsstückes ist ähnlich üppig wie die der TI-Limousine: Sie reicht von der Drei-Zonen-Klimaautomatik bis zur Cruise Control, vom VDC-System mit Electronic Q2, zur Bose®-Soundanlage und vom Satellitennavigationssystem (mit integrierter Telefon und Sprachsteuerung) bis zum Sicht-Paket mit Regen-, Dämmerungs- und Antibeschlagsensor.

Alfa Romeo MiTo

Alfa Romeo bietet einer neuen Generation von Alfisti den „sportlichsten Kompaktwagen”: Mit diesem Ziel entstand der Alfa Romeo MiTo – ein modernes, innovatives Fahrzeug, das schon im Namen die große Vergangenheit einer Marke aufgreift, die einige der wichtigsten Seiten der Automobilgeschichte geschrieben hat. Denn der Name MiTo bedeutet aber nicht nur Mythos, sondern setzt auch ein Zeichen für die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft der Marke. Er verweist einerseits auf die Designerstadt Mailand ( Milano), die Heimat von Alfa Romeo – dort befindet sich im Vorort Arese das Centro Stile Alfa Romeo – und auf die Autostadt Turin ( Torino), wo der MiTo hergestellt wird.

In Genf ist der Alfa Romeo MiTo mit zwei Exemplaren vertreten, die beide mit dem 1,4 TB 16V (TB = Turbo Benziner) mit 114 kW/155 PS bestückt sind. Gemeinsam ist dem Duo die umfangreiche Ausstattung: Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Cruise Control, Hi-Fi-System von Bose®, Parksensoren, Lenkradbedientasten, Heckspoiler und Sportpedale, Bi-Xenon-Scheinwerfer und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen – fast alles, was das Herz eines Autofahrers erfreut, ist vorhanden.

Beide Fahrzeuge verfügen auch über das neue Satellitennavigationssystem “RadioNav”, das von Magneti Marelli für Alfa Romeo entwickelt wurde und eine neue Entwicklungsstufe in Sachen Entertainment und Satellitennavigation darstellt. Dazu gehören ein TMC-Kanal (TMC = Traffic Message Chanel) zum Empfang von Verkehrsmeldungen, ein MP3-kompatibler CD-Player und die Europakarte auf einer SD-Card, die den Datenzugriff und damit die Streckenberechnung beschleunigt,.

Um die Qualität der optischen Darstellung zu optimieren, bietet das 6,5 Zoll große Farbdisplay eine besonders hohe grafische Auflösung. Die beiden ausgestellten Alfa Romeo MiTo sind auch mit der Freisprechanlage Blue&Me ausgestattet, auf dessen Technologie sich auch das RadioNav stützt und so die Steuerung von Media Player und Bluetooth®-Anschluss über eine intuitive Schnittstelle ermöglicht. Einer der beiden Alfa Romeo MiTo bietet darüber hinaus ein großes elektrisches Schiebedach.

Der vom UIGA (Verband der italienischen Automobiljournalisten) mit dem Titel „Auto Europa 2009” ausgezeichnete Alfa Romeo MiTo, erzielte vor kurzem auch die maximale Fünf-Sterne-Wertung beim Euro NCAP-Crashtest und hat damit den Spitzenplatz in seinem Segment in Sachen Sicherheit errungen. Er erhielt in der Wertung Euro NCAP Erwachsene 36 von maximal 37 Punkten. Dazu erhielt er als einziges Modell in seinem Segment das Urteil “Gut“ (3,35 von maximal 4 Punkten) in den neuen Tests, die Euro NCAP eingeführt hat, um die Eignung der Vordersitze zur Vorbeugung von Schleudertraumata zu beurteilen.

Das Geheimnis hinter diesen wichtigen Auszeichnungen für den Alfa Romeo MiTo liegt in der gekonnten Kombination aus Design und Leistung, aus italienischem Stil und technischer Leistung. Der neue kompakte Alfa Romeo bietet auf vier Metern Länge alle typischen Werte der Marke: ausgehend von der dynamischen Außenlinie und dem Innendesign im besten Stil des “Made in Italy”.

Wie alle Alfa Romeo bündelt auch der MiTo hochmoderne Technik. Dazu gehören Features wie Electronic Q2, das via Bremsanlage wie ein selbstsperrendes Differenzial wirkt, oder das System DST (Dynamic Steering Torque), das die elektrische Servolenkung in das elektronische Stabilitätssystem integriert und so den Fahrer in Notsituationen unterstützt. Eine besondere Erwähnung verdient das „Alfa Romeo D.N.A.” System, das Motor, Bremsen und Lenkung beeinflusst und den Charakter des Fahrzeugs entsprechend dem gerade bevorzugten Fahrstil des Piloten variiert. Dazu stehen drei Fahrprogramme – Dynamic, Normal und All Weather – zur Wahl.

Außerdem wurde die MiTo-Baureihe durch zwei neue Motoren erweitert: Einen 1,4 Liter Turbo-Benziner mit 120 PS und einen 90 PS starken JTDM-Diesel mit 1,3 Litern Hubraum. Ersterer stellt die neue Mitte der verfügbaren Benziner-Triebwerke dar und schließt die Lücke zwischen dem 1,4 Liter mit 95 PS und dem 1,4-Liter-Turbo mit 155 PS. Die 120 PS des Neulings liegen bei 5.000/min an; sein maximales Drehmoment von 206 Nm ist schon bei 1750/min präsent. Mit diesem Motor (Höchstgeschwindigkeit 198 km/h, Beschleunigung 0-100 km/h in 8,8 Sekunden) ist der Alfa Romeo MiTo sehr ausgewogen motorisiert. Mit diesem Turbo-Triebwerk tritt der Alfa Romeo MiTo nun in einer Leistungsklasse an, in der die Wettbewerber nahezu ausnahmslos lediglich Saugmotoren anbieten können.

Das Diesel Aggregat mit 1.3 Litern Hubraum markiert dagegen den neuen Einstieg bei den Dieselmotoren und wird nach oben durch den 1.6 JTDM 16V mit 120 PS ergänzt. Der 1.3 JTDM 16V gehört zur neuen Generation der Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung (JTDM) sowie einem Turbolader mit variabler Geometrie. Ein Vierzylinder mit 16 Ventilen und einem Hubraum von 1.248 cm 3 (Bohrung 70 mm, Hub 82 mm). Die 90 PS stehen bei 4.000/min bereit, 200 Nm Drehmoment gehen bereits bei 1.750/min in Richtung Kurbelwelle. Dabei ist der Verbrauch mit durchschnittlich nur 4,5 Liter auf 100 Kilometer und CO2-Emissionen von unter 120 g/km betont niedrig. Ausgerüstet mit dem kleinen Turbodiesel ist der Alfa Romeo MiTo das Fahrzeug mit den niedrigsten Emissionen in seinem Segment – wobei auch hier Performance und Fahrspaß nicht zu kurz kommen.


Alfa 8C Competizione und Alfa 8C Spider

Natürlich dürfen auf der Schweizer Messe auch Autos zum Träumen nicht fehlen. Und die heißen bei Alfa Romeo noch immer Alfa 8C Competizione und Alfa 8C Spider. Sportler, die die Herzen von Sammlern und passionierten Liebhabern in aller Welt höher schlagen lassen und Alfa Romeo schon wenige Tag nach Öffnung der Orderlisten Tausende von Anfragen einbrachten.

Beide Fahrzeuge wurden vom Centro Stile Alfa Romeo entworfen und in jeweils 500 Exemplaren in liebevoller Handarbeit hergestellt. Sie zeichnen sich durch eine vollständig aus Kohlefaser gefertigte Karosserie aus. Die schnittigen Linien unterstreichen die ganze Schönheit eines „Kunstwerks in Bewegung” und knüpfen ihrerseits an die glorreiche Vergangenheit der Mailänder Marke an. Zahlreiche Elemente projizieren die Markenwerte Technologie und Emotion zugleich weit in die Zukunft.

Alfa 8C Competizione und Alfa 8C Spider sind mit einem 450 PS starken 4,7-Liter-V8 als Front-Mittelmotor ausgestattet. Er ist über die Transaxle-Bauweise mit einem sequentiellen 6-Gang-Schaltgetriebe kombiniert. Einen Hinweis verdient die beim Alfa 8C Spider serienmäßige Bremsanlage aus Carbon-Keramik (CCM). Sie garantiert auch nach mehrmaliger intensiver Beanspruchung eine absolut sichere Verzögerung und verringert außerdem das Gewicht der „ungefederten“ Massen erheblich. Und das fördert bekanntlich das dynamischen Verhalten und den Fahrkomfort ganz erheblic

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