VdM: Zusätzliche intelligente Lösungen gegen die Parkmisere des Schwerverkehrs

Der Verband der Motorjournalisten (VdM) begrüßt den Plan von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, das laufende Programm zur Verbesserung des Lkw-Parkflächenangebots zu erweitern und in den kommenden beiden Jahren jeweils 100 Millionen Euro für insgesamt 7.000 neue Parkplätze an den Fernstraßen bereitzustellen. Gleichzeitig plädiert der Verband für zusätzliche intelligente Lösungen, wie etwa mit vergleichsweise geringem Einsatz von Steuermitteln brachliegende Industrie- oder Militärgelände in Autobahnnähe kurzfristig für die Fernfahrer zu erschließen und mit Hinweis schildern kenntlich zu machen. Alle Prognosen über die Entwicklung des Schwerverkehrs ergeben für die Bundesrepublik Deutschland als Europas Transitregion Nummer eins einen weiterhin dringenden Handlungsbedarf. „Die Rastplatzlücke muss schnellstens geschlossen werden“, sagt VdM-Vorsitzender Ernst Haack, „übermüdete Brummifahrer sind ein hohes Sicherheitsrisiko.“ Heute seien am frühen Abend nahezu alle Parkplätze an den Autobahnen von Lkw blockiert. Wer später komme, könne die gesetzlich geforderten Ruhezeiten kaum mehr einhalten, „von Pkw-Fahrern, die einen Stopp einlegen wollen oder müssen, ganz zu schweigen.“

Der Verband der Motorjournalisten verleiht jährlich den „Goldenen Dieselring“ für besondere Verdienste bei der Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr.

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