Volkswagen und Toshiba unterzeichnen Absichtserklärung für Entwicklung von Elektroantrieben

volkswagenDie Volkswagen AG (Wolfsburg) und die Toshiba Corporation (Tokio) unterzeichneten heute in Wolfsburg eine Absichtserklärung. Ziel ist die Kooperation bei der Entwicklung von Elektroantrieben und der dazugehörigen Leistungselektronik für die geplante New Small Family von Volkswagen. Darüber hinaus planen Volkswagen und Toshiba die Entwicklung von Batteriesystemen hoher Energiedichte für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen.

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Prof. Dr. Martin Winterkorn, betonte: „Volkswagen treibt die Entwicklung künftiger Antriebstechnologien auf vielen Feldern mit Hochdruck voran. Um unsere starke Position dabei weiter zu festigen, investiert Volkswagen nachhaltig und bietet anderen Unternehmen Kooperationen an. Einer der wichtigen Bausteine hierbei ist eine Zusammenarbeit mit Toshiba. Ich bin fest davon überzeugt: Damit werden wir der Entwicklung von serienreifen Elektrofahrzeugen für unsere Kunden ordentlich Schub geben.“ Ziel von Volkswagen sei es, als erster Hersteller eine emissionsfreie, bezahlbare und sichere Großserienlösung für Elektrofahrzeuge zu bieten. „Bis zum Elektroauto für alle ist allerdings noch viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit notwendig, insbesondere bei der Lithium-Ionen-Batterietechnologie, bei der der Volkswagen Konzern neben Toshiba mit weiteren potentiellen Technologiepartnern zusammenarbeitet“, so Prof. Dr. Winterkorn.

Die Absichtserklärung wurde unterzeichnet von Prof. Dr. Winterkorn und Atsutoshi Nishida, President und CEO der Toshiba Corporation. Nishida erklärte: „Wir freuen uns darauf, mit Volkswagen, einem der führenden und sehr engagiert an der Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge arbeitenden Automobilhersteller, eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft aufzubauen. Das gemeinsame Know-how der beiden internationalen Technologiekonzerne Volkswagen und Toshiba wird ein wichtiger Schritt sein – hin zu den Fahrzeugtechniken der Zukunft.“ Das sei ein gutes Signal für Mobilität, die auf Ökologie und Wirtschaftlichkeit aufbaue.

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