Ganz schön bullig: Fahrbericht Infiniti FX

Bulliger, als er aussieht. Wenn man neben dem Wagen steht, erschließt sich die Größe (Foto: Infiniti)

infinitiMit Infiniti hat eine zweite japanische Nobelmarke den Schritt nach Europa gewagt. Der Neue macht von der ersten Sekunde an klar: Er will alles und ohne Kompromisse. Der FX glänzt mit attraktivem Design und üppiger Serienausstattung. Der FX ist ein Superlativ.

Vom imposanten Kühlergrill über den langen Radstand bis zur gestreckten Motorhaube zeigt dieser Wagen ganz eindeutig das Charisma eines Sportwagens mit dem Durchsetzungsvermögen eines SUV. Der knapp fünf Meter lange FX steht mit seinen wuchtigen 21-Zoll-Felgen satt auf der Straße. Selbst auf dem Parkplatz möchte man ihn überholen lassen. Er kombiniert Sportlichkeit und Eleganz mit beeindruckender Leistung, Sicherheit und Fahrdynamik.

Diese Modellreihe startet zuerst als Variante FX50S mit Fünfliter-V8, 390 PS und 500 Nm Drehmoment. Das reicht spielend für 250 km/h und den Spurt aus dem Stand auf 100 in 5,8 Sekunden. Später sollen noch der FX37S und FX37GT (V6, 320 PS, 360 Nm, 233 km/h, 0 bis 100 in 6,8 sec) folgen. Eine äußerst flink agierende Siebenstufenautomatik portioniert die Kräfte auch in diesen Varianten nach Bedarf. Der Nobel-Japaner lenkt präzise ein, selbst provozierte Lastwechsel bringen ihn nicht aus der Ruhe. Der von uns getestete V8 trat jederzeit kraftvoll an, lief geschmeidig und souverän leise bis hinauf in hohe Drehzahlbereiche. Der FX50S rollt ab Werk serienmäßig mit einer Dämpfungsregelung inklusive elektronisch gesteuerten Spezialstoßdämpfern vom Band – ganz einfach einstellbar per Knopfdruck. Im Topmodell ist zudem eine aktive Hinterradlenkung mit an Bord.

Bulliger, als er aussieht. Wenn man neben dem Wagen steht, erschließt sich die Größe (Foto: Infiniti)
Bulliger, als er aussieht. Wenn man neben dem Wagen steht, erschließt sich die Größe (Foto: Infiniti)
Innenansicht eines Infiniti FX (Foto: Infiniti)
Innenansicht eines Infiniti FX (Foto: Infiniti)

Alle Infiniti-Modelle sind betont luxuriös ausgestattet. Auch dies ist eine klare Stärke des FX. Zur in jeder Hinsicht opulenten Serienbestückung gehören hier unter anderem Tempomat, Heckkamera, Zweizonen-Klimaautomat, Ledersportsitze, Schiebedach, kratzbeständiger Speziallack, Bi-Xenon-Licht mit adaptivem Kurvenlicht, edel gestylte Schaltpaddels am Lenkrad, Einparkhilfen vorne wie hinten und jede Menge elektrische Helfer. Im FX50S ist zudem ein sprachbedientes Navigationssystem an Bord.
Infiniti hat trotz einer derzeit schwierigen Marktlage viel vor. Angeboten wird deshalb zukünftig ebenfalls der G37 als Limousine und Coupé (ein Cabrio folgt später) sowie der SUV EX37.

Fazit: Mit seinen betont rassigen Sportwagen-Proportionen und Spitzentechnik dürfte dieser Sport-SUV zukünftig auch bei uns in der Premiumwelt mitspielen und Porsche Cayenne, AMG sowie dem BMW X6 ordentlich Wind entgegen blasen. mcn/schmidt

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