36 Prozent weniger Porsche in Nordamerika verkauft

porsche1Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat sich im Januar 2009 in den USA und Kanada weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld bewegt. Mit 1.746 Fahrzeugen lag die Anzahl der Auslieferungen an Kunden in Nordamerika um 36 Prozent unter dem Vorjahreswert, davon entfielen 1.658 Fahrzeuge auf die USA und 88 Einheiten auf Kanada. Der sportliche Geländewagen Cayenne schlug sich dabei im Januar 2009 allerdings mit 1.010 verkauften Fahrzeugen sehr ordentlich. Der Absatz entspricht nahezu dem Vorjahreswert und weist im Vergleich zum Vormonat sogar eine Steigerung um zehn Prozent auf.

Von der Baureihe 911 wurden 462 Fahrzeuge ausgeliefert. Der Rückgang um 46 Prozent verdeutlicht, dass der nordamerikanische Automobilmarkt weiterhin unter einer konjunkturbedingten Nachfrageschwäche leidet, der sich auch Porsche nicht entziehen kann. Von der Baureihe Boxster/Cayman wurden mit 274 Fahrzeugen 65 Prozent weniger verkauft. Auf Cayman und Cayman S entfielen davon insgesamt 125 Einheiten. Wesentlicher Grund für diesen Rückgang ist der aktuelle Modellwechsel bei Boxster und Cayman. Die zweite Generation der beiden Mittelmotor-Sportwagen wird im März in Nordamerika auf den Markt kommen. Beide Modelle werden mit neu entwickelten Boxermotoren ausgeliefert, die noch leistungsfähiger und gleichzeitig auch deutlich sparsamer sind als die Motoren der Vorgängermodelle. Weitere Verbesserungen hinsichtlich Verbrauch und Fahrleistungen ermöglicht das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe – kurz PDK.

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